Tanzania's Heritage at the University of Tübingen
Ein Studierendenprojekt in den Sammlungen der Universität Tübingen
In den letzten Jahren haben Museen und Universitäten verstärkt damit begonnen, sich kritischer mit den Ursprüngen und Geschichten ihrer Sammlungen auseinanderzusetzen. Sie haben Kooperationsprojekte mit Vertreter*innen der Herkunftsgemeinschaften ins Leben gerufen, um das Verständnis von Sammlungsgeschichte zu fördern und neue Einblicke in die Netzwerke der beteiligten Akteur*innen und sogenannten Sammler*innen zu gewinnen. An der Universität Tübingen beispielsweise werden von Mitarbeitenden des MUT Seminare in der Masterprofillinie „Museum & Sammlungen“ (MuSa) angeboten, welche die kolonialzeitliche Vergangenheit der Sammlungen thematisieren.
Der Umgang mit diskriminierender Sprache
Eine der Herausforderungen für die Studierenden war die rassistische und diskriminerende Sprache, die in den historischen Quellen und Publikationen regelmäßig verwendet wird. Um diese nicht zu reproduzieren, haben wir uns dazu entschieden, problematische Begriffe für den Leser zu markieren, um auf den Gebrauch problematischer Sprache hinzuweisen – zum Beispiel Sammlung(en). Wir haben uns dabei an den Richtlinien der Broschüre aus dem vorhergehenden Studierendenprojekt, Was Macht Sprache?, und an der Arbeit von Prof. Dr. Albert Gouaffo orientiert.
Studentische Autor*innen
- Diellëza Hyseni
- Melissa Kaluza
- Jessica Lawson
- Carolin Mai
- Jonas Sharma


