Sonderausstellungen

Die Sonderausstellungen des Museums der Universität Tübingen behandeln wechselnde Themengebiete und bieten umfassende Informationen und Hintergründe. Sie können je nach Angebot zusätzlich zu den Dauerausstellungen besucht werden.


Aktuell

Aktuell

Auf Wanderschaft

Whispering Bodies

2. Februar bis 14. April 2024

Unser Körper ist ein reichhaltiger Datenspeicher, der ständig von äußeren Reizen gefüttert wird. Sinne fungieren als Filter und gestalten eine Sprache, die die Welt um uns herum interpretiert. Sie beeinflussen, wie wir existieren und agieren. Wir bewerten visuelle Eindrücke nach eigenem Ermessen, konzentrieren uns auf das Wesentliche und verschmelzen mit unserer inneren Stimme. Im Seminarprozess erforschten die Studierenden ihre Sinne durch bewusste Übungen und begaben sich auf eine unbekannte Reise. Das Experiment ermutigte, den eigenen Raum mit Fremden zu teilen, persönliche Grenzen zu erkunden und die Sinne als Führungsinstrument zu nutzen. Die Ausstellung zeigt nun die Ergebnisse des Workshops.

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Entgrenzte Anatomie

17. April 2023 bis 30. September 2024 (verlängert)

Studierende der Geschichtswissenschaft und der Medizin haben sie in drei Lehrforschungsprojekten unter der Leitung von PD Dr. Henning Tümmers und Leonie Braam, M.A. (Institut zur Ethik und Geschichte der Medizin) sowie Prof. Dr. Benigna Schönhagen und Stefan Wannenwetsch, M.A. (Gräberfeld X-Projekt am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften) erarbeitet. Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt entsteht in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Hirt (Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik) und Prof. Dr. Ernst Seidl (Museum der Universität Tübingen MUT).

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Das ‚Dörfle‘ in der Weststadt

6. Februar bis 15. April 2024

Die Ausstellung zeigt Vergangenheit und Gegenwart des ‚Dörfle‘ in der Weststadt. Sie folgt dabei der dichten Berichterstattung im Schwäbischen Tagblatt. Noch mehr aber lässt sie die in der Siedlung wohnenden oder mit ihr befassten Menschen zu Wort kommen. Dabei wird eines schnell deutlich: Die Siedlung hat nicht nur ihren Bewohner*innen Heimat ermöglicht, sondern sie ist auch selbst zu einem wichtigen Ort einer migrantischen Tübinger Heimatgeschichte geworden.

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Auf Wanderschaft

Tempelsteuer und Taubenhändler

Geld im Jerusalemer Tempel zur Zeit Jesu in Virtual Reality
19. Januar bis 26. Februar 2024

Dank der neuesten Technik im Bereich virtueller Realität können die Besuchenden den Herodianischen Tempel, eines der eindrucksvollsten Gebäude der antiken Mittelmeerwelt, begehen. Durch spielerische Interaktion mit Avataren und 3D-Modellen von authentischen Münzen erleben sie zudem aktiv mit, wie zur Zeit Jesu im Jerusalemer Tempel mit Geld umgegangen wurde: vom Umtausch fremden Geldes an den Geldwechslertischen, um die Tempelsteuer zu bezahlen, bis hin zum Kauf von Tauben als Opfertiere, wie in biblischen Texten belegt ist. Tauchen Sie ein in die virtuelle Realität zur Zeit Jesu, um das zentrale Heiligtum des antiken Judentums zu besuchen und spannende Rätsel zum Münzgebrauch im Tempel zu lösen!

Weitere Informationen

Zur Ausstellung im Archäologischen Museum der Universität Münster





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