Sonderausstellungen
Die Sonderausstellungen des Museums der Universität Tübingen behandeln wechselnde Themengebiete und bieten umfassende Informationen und Hintergründe. Sie können je nach Angebot zusätzlich zu den Dauerausstellungen besucht werden.
Aktuell
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Vorschau

Endangered Beauty
6. April 2025 bis 15. Februar 2026
Mit dem Projekt „Endangered Beauty. Künstlerische Portraits einheimischer Orchideen" schloss Tamara Schmidt 2020 ihr Fotodesign-Studium ab. Die Fotographien setzen die Schönheit der kleinen, oft unscheinbaren, einheimischen Orchideen ins rechte Licht und transportieren neben technisch anspruchsvoller Makrofotographie das Thema Gefährdung dieser spannenden Pflanzengruppe. Mit zusätzlichen Fotographien ergänzt zeigen Tamara und Tobias Schmidt nun gemeinsam mit dem Botanischen Garten der Universität Tübingen eine Ausstellung, die nicht nur die Schönheit der einheimischen Orchideen zeigt, sondern auch Wissenswertes rund um diese Pflanzenfamilie präsentiert.
Kunst/Macht. Rubens' Medici-Zyklus und der gedruckte Kanon
21. November 2025 bis 8. Februar 2026 (verlängert)
Anlässlich des 400jährigen Jubiläums der Fertigstellung des berühmten Medici-Zyklus (1621–1625) von Peter Paul Rubens fokussiert die Ausstellung erstmals monographisch dessen künstlerisch ambitionierte Übertragung in das Medium der Druckgraphik und die damit in Verbindung stehenden Texte. Die in pluraler Autorschaft entstandene und 1710 in Paris veröffentlichte Galerie du Palais du Luxembourg trug nicht nur wesentlich zur internationalen Popularisierung sowie Kanonisierung des zum Entstehungszeitpunkt dynastisch brisanten und nur eingeschränkt zugänglichen Gemäldeensembles bei. Vielmehr fungierte das mit einem enormen publizistischen Aufwand realisierte repräsentative Galeriewerk bis weit ins 19. Jahrhundert als zentrale ästhetische Schnittstelle kunsttheoretischer, kunsthistorischer und nicht zuletzt kunstpolitischer Diskurse.
Industry of Beauty. Vom Marmor zum Pixel: Reproduktionen römischer Kaiserinnen
6. Februar bis 5. Mai 2026
Die Ausstellung beleuchtet am Beispiel der Frauen des julisch-claudischen Kaiserhauses die Techniken serieller Statuenproduktion in Marmor, Gips und mittels 3D-Druck in Kunststoff von der Antike bis in die Gegenwart. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des ERC-Projekts The Roman Emperor Seen from the Provinces der Universität Verona mit dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen und wird begleitet von einer Publikation.
Aktuell
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Te Pou o Hinematioro – Māori Heritage, Culture and Connection
24. Oktober 2025 bis 29. März 2026
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der Māori-Community Te Aitanga-a-Hauiti aus Ūawa/Tolaga Bay (Neuseeland) und der Universität Tübingen. Im Zentrum steht das geschnitzte pou Hinematioro Pou, das 1769 während der ersten Reise von James Cook nach Europa gelangte. Für die Community ist es mehr als ein Ausstellungsstück – es verkörpert Ahnen, Genealogie (whakapapa), spirituelle Autorität (mana) und kulturelle Schätze (taonga).
Entgrenzte Anatomie
17. April 2023 bis 31. Dezember 2027 (verlängert)
Studierende der Geschichtswissenschaft und der Medizin haben sie in drei Lehrforschungsprojekten unter der Leitung von PD Dr. Henning Tümmers und Leonie Braam, M.A. (Institut zur Ethik und Geschichte der Medizin) sowie Prof. Dr. Benigna Schönhagen und Stefan Wannenwetsch, M.A. (Gräberfeld X-Projekt am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften) erarbeitet. Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt entsteht in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Hirt (Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik) und Prof. Dr. Ernst Seidl (Museum der Universität Tübingen MUT).





