Sonderausstellungen
Die Sonderausstellungen des Museums der Universität Tübingen behandeln wechselnde Themengebiete und bieten umfassende Informationen und Hintergründe. Sie können je nach Angebot zusätzlich zu den Dauerausstellungen besucht werden.
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Tierisch! – Holzschnitte von Marianne Golte-Bechtle
28. April bis 24. Juli 2026
Neben Marianne Golte-Bechtles naturkundlichen Zeichnungen entstand ein eigenständiges künstlerisches Œuvre, in dem besonders ihre Holzschnitte mit Tierdarstellungen hervorzuheben sind. Vögel, Insekten, Haus- und Wildtiere setzte sie mit großer Genauigkeit und sicherem Gespür für Wesen, Charakter und Bewegung um. Seit 2023 gehören dank einer großzügigen Schenkung 14 Holzschnitte und 9 Druckstöcke der Künstlerin zum Bestand der Graphischen Sammlung am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen.

Agora – Monumente der Demokratie
1. Mai bis 26. Juli 2026
Zwischen den Denkmälern, Verwaltungs- und Ratsgebäuden auf der Agora (Marktplatz) wurden Gesetzesentwürfe ausgehängt, über öffentliche Ausgaben diskutiert und Recht gesprochen. Die Monumente der Agora gehörten zu demokratischen Institutionen und ehrten Bürger, die als vorbildlich galten. Anhand von Objekten, Repliken und Modellen macht die Ausstellung Redner, Losverfahren und Abstimmungen in Athen greifbar. Sie stellt drei Fragen, die uns bis heute bewegen: Wie finanziert man Demokratie? Wer darf mitreden? Wie lässt sie sich verteidigen?

The Pianoforte Age – Music and Modernity Before the Modern Piano
5. Mai bis 13. September 2026
Die Instrumentenkunde zählt seit langem zu den Schwerpunkten des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Tübingen. Neben der hauseigenen Blasinstrumentensammlung, die im Foyer des Pfleghofs in einer Dauerausstellung präsent ist, nutzt es historische Tasteninstrumente als Lehrobjekte. Im Projektseminar von Anders Musken entstand eine Ausstellung, welche die Cembali, Tafelklaviere und Hammerflügel des Hauses gemeinsam mit Instrumenten aus der Privatsammlung von Anders Musken neu ins Licht rückt.
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Dirty Science – Höhlensedimente als Archive der Vergangenheit
17. April bis 29. November 2026
Im „Dreck“ der Höhlen steckt Geschichte: Die Ausstellung „Dirty Science“ zeigt, wie Sedimente zu Archiven der Vergangenheit werden. Mikroskopisch kleine Spuren, Pollen und alte DNA verraten, wer die Höhlen der Schwäbischen Alb nutzte und wie sich Umwelt und Klima veränderten. Interaktive Einblicke in Forschung und Grabung machen sichtbar, was jahrtausendelang verborgen blieb.
Industry of Beauty. Vom Marmor zum Pixel:
Reproduktionen römischer Kaiserinnen
6. Februar bis 5. Mai 2026
Die Ausstellung beleuchtet am Beispiel der Frauen des julisch-claudischen Kaiserhauses die Techniken serieller Statuenproduktion in Marmor, Gips und mittels 3D-Druck in Kunststoff von der Antike bis in die Gegenwart. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des ERC-Projekts The Roman Emperor Seen from the Provinces der Universität Verona mit dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen und wird begleitet von einer Publikation.
Archaeo-Sexism
23. April bis 22. Mai 2026 (extern)
Die Archäologie ist ein besonderes berufliches Umfeld, das Feldforschung, Laborarbeit, den akademischen Bereich, die Unternehmenswelt, den öffentlichen Dienst und den privaten Sektor miteinander verbindet. Für Archäologiestudentinnen und Archäologinnen sind diese besonderen Arbeitsbedingungen oft Ursache für geschlechtsspezifische Diskriminierung, die noch allzu oft heruntergespielt, an den Rand gedrängt oder schlichtweg geleugnet werden. Diese Wanderausstellung hat zum Ziel, ein Publikum aus den Bereichen Kulturerbe und Archäologie zu sensibilisieren, in der Hoffnung, die Situation zu verbessern.
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Die Tränen der Bäume.
Harze, Gummen und ihre Geschichten
8. März 2026 bis 28. Februar 2027
Harze, Gummen oder Milchsäfte werden von verschiedensten Pflanzen überall auf der Welt gebildet um sich bei Verletzungen zu schützen oder sich gegen Fraßfeinde und Krankheitserreger zu wehren. Zahlreiche Pflanzenarten bilden solche Exsudate – genauso vielfältig sind die Anwendungsbereiche dieser wertvollen Pflanzenstoffe: als Klebstoff, Dichtungsmittel, zur Oberflächenbehandlung, als Lack, in der Ölmalerei, als Räucherwerk (Weihrauch und Myrrhe), Geschmacksstoff (im Retsina), als Duft im Parfüm oder Medikament.
Die Ausstellung zeigt und erklärt die Vielfalt der Harze, Gummen und Milchsäfte, ihre Herkunft und wo sie heute im Alltag zu finden sind. Ein Duft-Memory lässt die Aromen der Harze und ihre Verwendung in Parfüms erlebbar werden.
Entgrenzte Anatomie
17. April 2023 bis 31. Dezember 2027 (verlängert)
Studierende der Geschichtswissenschaft und der Medizin haben sie in drei Lehrforschungsprojekten unter der Leitung von PD Dr. Henning Tümmers und Leonie Braam, M.A. (Institut zur Ethik und Geschichte der Medizin) sowie Prof. Dr. Benigna Schönhagen und Stefan Wannenwetsch, M.A. (Gräberfeld X-Projekt am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften) erarbeitet. Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt entsteht in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Hirt (Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik) und Prof. Dr. Ernst Seidl (Museum der Universität Tübingen MUT).




