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UNESCO

Weltkulturerbe

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UNESCO Weltkulturerbe
Architektonische Wandmalerei mit einer filigranen Brüstung im Vordergrund und einer grünbewachsenen Landschaft mit Fernansicht eines Städtchens an einem Fluss (links) und einem Park mit klassizistischem Pavillon (rechts) dahinter.

Was bleibt.

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Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Guide available in English
Was bleibt
Das BiedermeierzimmerHighlight-Exponate

Begleitung zur Ausstellung „Was bleibt.“

Evamarie Sanders Leben, Familie und Wissenschaft

Mit ihrem vollständigen Nachlass hat Evamarie Sander dem Museum der Universität Tübingen MUT 2023 eine außergewöhnliche Sammlung überlassen. Als erste Professorin der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen prägte sie Forschung und Lehre – zugleich bewahrte sie Zeugnisse ihres familiären und persönlichen Lebens.

Die Ausstellung nähert sich diesem Nachlass aus zwei Perspektiven. Im Innenraum eröffnet die Rekonstruktion ihres Biedermeierzimmers einen Einblick in Sanders Lebenswelt. Persönliche Gegenstände, Dokumente und wissenschaftliche Materialien erzählen von ihrer Familie, ihrem Alltag und ihrem Wirken als Forscherin und Professorin. Der Außenraum richtet den Blick auf die Arbeit mit dem Nachlass selbst. Wie viel lässt sich über eine Person anhand ihrer Objekte erzählen? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden und welche Hürden gibt es?

Zwischen diesen beiden Räumen entfaltet sich die Ausstellung als Begegnung mit Evamarie Sander und zugleich als Reflexion darüber, wie wir Vergangenheit erschließen, deuten und bewahren.

Download Folder (8,75MB) (pdf)


Hier entsteht ein Online-Guide zur Ausstellung. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld.

Das Biedermeierzimmer

Das Biedermeierzimmer der Familie Sander wurde für diese Ausstellung möglichst originalgetreu nach der „guten Stube“ im Haus Sommerhalde 6 in Unterjesingen rekonstruiert. Über zwei Jahrhunderte hinweg blieb dieses Ensemble aus Möbeln und dem Ofen in der Familie und wurde von Generation zu Generation weitergegeben und gepflegt.

Grundlage der Rekonstruktion sind die detaillierten Inventare und Erinnerungsberichte von Prof. Evamarie Sander (1928–2023), die ihr Biedermeierzimmer bis zuletzt bewohnte und als Zentrum familiärer Feste, Gespräche und akademischer Begegnungen beschreibt. Anordnung, Kombination und Gebrauchsspuren der Objekte folgen daher weitgehend dem historischen Zustand – vom ausziehbaren Esstisch über den Meissener Ofen bis zur Tischwäsche aus mehreren Generationen.

An zwei Audiostationen ist Evamarie Sander mit ihrer eigenen Stimme zu hören: Sie erzählt von der Herkunft einzelner Stücke, von Alltagsritualen im Raum und von biografischen Erfahrungen, die sich mit dem Biedermeierzimmer verbinden. Das Zimmer wird so nicht nur als Stilinterieur präsentiert, sondern als verdichtete Familiengeschichte und als Beispiel bürgerlicher Wohnkultur seit dem frühen 19. Jahrhundert.

Das Biedermeierzimmer ist Teil der „Sammlung Sander“, eines umfangreichen Nachlasses mit Möbeln, Haushaltsgegenständen, Büchern, Archivalien und wissenschaftlichen Objekten, der am MUT systematisch erschlossen und für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Die Highlight-Exponate

  • Briefe aus den 1950er- und 1960er-Jahren
  • Flohplage
  • Porzellan- und Silbergedeck
  • Handtäschchen
  • Schweizer Kaffeerahmdeckel mit sentimentalen Motiven
  • Kamelhaarmantel
  • Im Angesicht eines Raubtieres
  • Kachelofen
  • Porzellandose
  • Porzellantänzerin
  • Rotes Kostüm mit Silber-Türkis-Knöpfen
  • Handgeschnitztes Schachspiel
  • Ein Schal als Markenzeichen und Handschuhe für jede Gelegenheit
  • Schmuckstücke
  • Familienschmuck
  • Sekretär
  • Siegel der Universität Tübingen
  • Delfinsofa mit blauem Woll-Bezug
  • Virusmodelle
  • Grüne Bistrogruppe

Briefe aus den 1950er- und 1960er-Jahren

UAT 827/2,1; 827/4,1 und 827/244, Reproduktionen der Briefe von Evamarie an ihren Vater Gerhardt Sander vom 28. May 1956, 3. Februar 1958 und 21. Juni 1965

Vater, Bruder und Schwester verbrachten viele Jahre getrennt voneinander und hielten einen intensiven Briefwechsel aufrecht. Er diente der familiären Kommunikation genauso wie der eigenen narrativen Identitätsbildung. Sanders Briefe aus der Studienzeit in den USA in den 1950er-Jahren dokumentieren Studium, Kultur und Innenleben der jungen Frau am Beginn ihrer akademischen Karriere.

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Flohplage

Eingetütetes Ohio

Inv.-Nr. MUT-Sr-122; Farm bei Columbus, Ohio, August 1953; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

In einer Plastiktüte konservierte Insekten zeugen von den hygienischen Zuständen auf einer Farm in Ohio nach Sanders Ankunft in den USA. Flöhe „in Unmengen in den Betten“ machten selbst das Schlafen zur Tortur. Die Trockenprobe wird so zum Sinnbild der Widerstände, die Sander überwinden musste, bevor sie an der Ohio State University als Stipendiatin Halt fand.

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Porzellan- und Silbergedeck

Inszenierte Tischkultur im Hause Sanders

Inv.-Nr. MUT-Sr-262 bis -267; -274; -294; -305 bis -310, -314, -315, -317 bis -327, -943 bis -947; Aussteuer der Mutter, 1927; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Silbergedeck von Georg Bormann und Rosenthal-Porzellan verweisen auf bürgerliche Tradition und Herkunft. Die sorgfältige Abstimmung von Geschirr und Dekoration strukturierte nicht nur den Abend, sondern lenkte auch die Gespräche der Gäste und Gästinnen. Sanders festliche Einladungen bildeten den Rahmen, in dem sich diese Tischkultur entfaltete.

 

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Handtäschchen

Besonderes Accessoire seit Kindheit

Inv.-Nr. MUT-Sr-797; Geschenk des Vaters, 1938; Fundort im Haus Sander: Schlafzimmer

Zum ersten Opernbesuch erhielt die zehnjährige Evamarie dieses Täschchen als Geschenk ihres Vaters. Dabei wählte er eine zu der Zeit modische Abendtasche mit Petit-Point-Stickerei. Das gängige Tragen über dem Handgelenk impliziert Grazie und Eleganz – und Erwachsensein. Obwohl häufig genutzt, ist es hervorragend erhalten. „Schon mein Vater erkannte meine Vorliebe für winzige Taschen“.

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Schweizer Kaffeerahmdeckel mit sentimentalen Motiven

Inv.-Nr. MUT-Sr-128; Floralp, 1983; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Vollständige Serie zum Thema „Aus Großmutters Poesiealbum“ und wohl das einzig industriell produzierte Massenprodukt der Sammlung. So liegt die Bedeutung für Sander nicht im kulturhistorischen Wert, sondern in ihrer Vorliebe für nostalgische Motive. Dem Schweizer Phänomen des Kaffeerahmdeckelsammelns begegnete die Professorin wahrscheinlich bei Aufenthalten im Engadin. 

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Kamelhaarmantel

Unverzichtbar und weithin bekannt

Inv.-Nr. MUT-Sr-362; Fundort im Haus Sander: Keller

Kombiniert mit braunkariertem Hut, schweinsledernen Handschuhen und Hermès-Schal war der Mantel über Jahrzehnte „unverzichtbar“ und häufig getragen, da er über alle Kleidungsstücke passte. Sander beschreibt, dass ehemalige Doktoranden ihre Kleidung nach Jahren noch wiedererkannten. 

  

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Im Angesicht eines Raubtieres

Maya-Figurenfragmente aus Mexiko

Inv.-Nr. MUT-Sr-69, -70 & -71; Chichén Itzá, circa 1958; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Nach der Promotion im Jahr 1958 reiste Sander mit einer Freundin nach Mexiko. Auf dieser Reise begegnete sie nicht nur erneut einem Verehrer aus früherer Zeit, sondern blickte sogar einem steinernen Jaguar entgegen. Obwohl Sander über ein ausgeprägtes Interesse an fremden Kulturen verfügte, dienten Objekte wie die gezeigten, vor allem als Ausgangspunkt für Anekdoten, die mit humorvollen Reiseerzählungen unterstrichen wurden. 

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Kachelofen

Der familiäre Mittelpunkt

Inv.-Nr. MUT-Sr-387; Meissen, frühes 19. Jahrhundert; Fundort im Haus Sander:  Biedermeierzimmer

In seiner klassizistisch geprägten Formensprache fügt er sich harmonisch in das Biedermeier-Ensemble ein, dessen Bewahrung Sander ein besonderes Anliegen war. Im Winter versammelte sich die Familie nach dem sonntäglichen Kirchgang um den Ofen, sodass er nicht nur Wärme spendete, sondern auch Ort generationsübergreifende Erinnerung wurde.

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Porzellandose

Ein Souvenir aus Skandinavien

Inv.-Nr. MUT-Sr-45; Manufaktur Königlich Kopenhagen, um 1950; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Neben Redewendungen aus den von ihr bereisten Ländern erwarb Sander auf einer Studienreise 1950 auch dieses Erinnerungsstück. Es stammt aus der Designreihe „Blå Blomst flettet“, auf Deutsch „Blaue Blume, geflochten“ und diente ihr bei besonderen Anlässen als eleganter Botschafter dänischer Kultur im Alltag.

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Porzellantänzerin

Gelebte Werte

Inv.-Nr. MUT-Sr-252; Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur, Datum unbekannt; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Diese junge Ballerina mit voluminösen Krinolinenrock in neu-biedermeierlichen Stil befand sich im Besitz der mütterlichen Familienseite Dunkel. Als Symbol für Grazie, physische Disziplin und Liebe zum Tanz, war die Figur für Frau Sander eine geschätzte Zimmerdekoration. Auch bei Abendgesellschaften fanden diese und weitere Porzellanfiguren Verwendung als Gesprächsanreger.

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Rotes Kostüm mit Silber-Türkis-Knöpfen

Inv.-Nr. MUT-Sr-360; USA („Navajo-Region“), um 1960; Fundort im Haus Sander: Schlafzimmer

Häufig getragen, vor allem zu besonderen Anlässen. Sander hatte es sich schneidern lassen und besaß in ähnlichem Stil weitere Kostüme. Die Knöpfe soll ihr Bruder in den USA bei der Navajo-Gemeinschaft erworben haben. Passend zum Kostüm hatte sie sich eine bordeauxrote Handtasche zugelegt. Sander trug bewusst Röcke oder Kleider, denn „auf dem Campus laufen genug Hosen herum“.

 

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Handgeschnitztes Schachspiel

„Friedrich der Große gegen Maria Theresia“

Inv.-Nr. MUT-SR-137; Aus Familienbesitz, Datum unbekannt; Fundort im Haus Sander: Grünes Zimmer (Erdgeschoss)

Die beiden Parteien werden durch den preußischen König und die österreichische Herrscherin als wichtige Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts verkörpert. Einige der vom Großvater geschnitzten Figuren sind Sanders Familienmitgliedern nachempfunden. Ein Reiter ging vermutlich im Zweiten Weltkrieg verloren. Als Verknüpfung von europäischer und Familiengeschichte stellte das Spiel das Herzstück einer Vitrine dar.

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Ein Schal als Markenzeichen und Handschuhe für jede Gelegenheit

Inv.-Nr. MUT-Sr-498 & -661; Hermès, Datum unbekannt; Fundort im Haus Sander: Schlafzimmer

In Kartons und Tüten bewahrte Sander Gegenstände für festliche Anlässe auf. Im Findbuch mit dem Titel „Ballgeflüster“ dokumentierte sie unter anderem ihre Vielzahl an Handschuhen – darunter dieses sommerliche Paar. Neben Handschuhen aller Art war der Hermès-Schal ein jahrelanger Begleiter und wurde so Teil ihres persönlichen Stils.

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Schmuckstücke

Obligatorischer Bestandteil gepflegter Erscheinung

Inv.-Nr. MUT-Sr-829 & -848; Aus Familienbesitz, 19. Jahrhundert; Fundort im Haus Sander: Schlafzimmer

Sander legte stets Wert auf ein repräsentatives Äußeres. Sogar im Rollstuhl traf man die 89-Jährige mit Halskette an. Zu besonderen Gelegenheiten trug sie den „Familienscheinwerfer“ genannten Anhänger, im Alltag häufig die Perlenkette.

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Familienschmuck

Vermächtnis und Verpflichtung

Inv.-Nr. MUT-Sr-908 & -909; Geschenk des Vaters, 1949 & Geerbt von Tante, 1936; Fundort im Haus Sander: Schlafzimmer

Im Inneren der Armspange, einer Nachbildung des Grabfundes eines salischen Noblen, ist der 25. Jahrestag der Verlobung von Sanders Tante eingraviert; ihr Mann hatte das Schmuckstück eigens in Auftrag gegeben. Zur Volljährigkeit erhielt Sander den Siegelring mit Familienwappen, den sie täglich trug. 

Als letztes Glied der Familie sah sie sich verpflichtet, den Nachlass zu ordnen. Getreu den Worten ihres Vaters: „Die Güte einer Kette erkennt man am Verschluss.“

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Sekretär

Mit originalem Biedermeier-Schellack und Geheimfach

Inv.-Nr. MUT-Sr-352; Aus Familienbesitz, um 1820; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Der Sekretär ist Teil des Biedermeierzimmers, dessen Einrichtung als Hochzeitsgut in Familienbesitz kam. Wie alle Möbel vereint er handwerkliche Gestaltung mit praktischem Nutzen und familiärer Erinnerung. Der Sekretär diente mit seinen polierten Oberflächen einerseits der Repräsentation, andererseits der Lagerung von Gebrauchsgegenständen. 

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Siegel der Universität Tübingen

Inv.-Nr. MUT-Sr-93, -94 & -95; Erworben von Evamarie Sander, 1977; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Die Abgüsse des Großen Universitätssiegels, des Rektoratssiegels und des Siegels der Philosophischen Fakultät kamen 1977 anlässlich des 500. Universitätsjubiläums in Sanders Besitz. Sie stehen exemplarisch für eine jahrhundertelange Tradition universitärer Selbstdarstellung. Ausgerechnet das Siegel von Sanders eigener Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät fehlt.

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Delfinsofa mit blauem Woll-Bezug

Inv.-Nr. MUT-Sr-353; Aus Familienbesitz, frühes 19. Jahrhundert; Fundort im Haus Sander: Biedermeierzimmer

Stilistisch abgestimmt mit den anderen Möbeln sollten diese Familienerbstücke im Alltag benutzt, aber auch bewahrt werden. Dementsprechend ist das Sofa in sehr gutem Zustand, zeigt aber dennoch Spuren des Gebrauchs. Neben ihrer Wertschätzung für Handwerkskunst verband Frau Sander die maritimen Verzierungen mit einer Erzählung ihres Vaters. Laut dieser wurde er nach dem Abschuss seines Flugzeuges im Krieg von Delfinen an Land getragen. 

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Virusmodelle

Kreative Didaktik

Inv.-Nr. MUT-Sr-647 bis -657; Gefertigt von Evamarie Sander, ab 1970; Fundort im Haus Sander: Blaues Zimmer 

Darstellungen von ikosaedrischen Viren, angefertigt von Sander für die Lehre. Es war ihr großes Anliegen, Pflanzenviren wissenschaftlich korrekt zu charakterisieren und für ihre Studierenden anschaulich darzustellen. Als Material für die Modelle dienten ihr bunte Holzperlen, Pappe, Stricknadeln, Kork, Zahndraht und Wäscheleine. Wie in der Wissenschaft zeigte sich Sander auch hierbei erfinderisch und kreativ.

Ausschnitt eines Wandschrank-Bücherregals mit der mintgrün gestrichenen Dachschräge links im Bild, gefüllt mit Romanen mit weißen, roten und dunklen bedruckten Buchrücken
Grüne Bistrogruppe

Blickfang und Raumteiler

Inv.-Nr. MUT-Sr-679 & -680, Erworben von Evamarie Sander; Fundort im Haus Sander: Garten-/Biedermeierzimmer

Das froschgrüne Ensemble aus drei Bugholzstühlen und zwei runden Tischen markierte als Blickfang den Übergang vom Gartenzimmer zum museal inszenierten Biedermeierzimmer und diente zugleich als Empfangsort für Sanders Gäste.

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