Was bleibt – Evamarie Sanders Leben, Familie und Wissenschaft
Sonderausstellung vom 24. Juli bis 15. November 2026
SONDERAUSSTELLUNG
24. Juli bis 15. November 2026
ADRESSE
MUT | Alte Kulturen
Burgsteige 11 |72070 Tübingen
ÖFFNUNGSZEITEN
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr
FÜHRUNGEN
Auf Anfrage
KONTAKT
sekretariat@museum.uni-tuebingen.de | 07071-29 76437

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem Nachlass von Evamarie Sander (1928–2023), Phytopathologin und erste Professorin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen: Möbel, Alltags- und Gebrauchsgegenstände, Bücher, Fotoalben, Kleidung, Schmuck sowie Kunst- und ethnografische Objekte aus ihrem Haus in Unterjesingen. Die Ausstellung macht zum einen Sanders Lebenswelt im Museum nachvollziehbar und fragt zudem, was von einem Leben bleiben kann, wenn es vor allem über Dinge erzählt wird. Reflexionsfragen im kontextualisierenden Teil der Ausstellung laden die Besucherinnen und Besucher ein, sich selbst zu fragen, wie sie mit ihrem Nachlass umgehen würden.
Evamarie Sander
Evamarie Sander (1928–2023) war Phytopathologin und die erste Professorin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Als Forscherin und akademische Lehrerin prägte sie über Jahrzehnte die Entwicklung der Pflanzenvirologie und Generationen von Studierenden.
Das Projekt Sander
Mit Sanders Tod gelangte ihr wissenschaftlicher und persönlicher Nachlass – darunter etwa Möbel, Alltags- und Gebrauchsgegenstände, wissenschaftliche und private Literatur, Korrespondenzen, Fotoalben, Filme, Schmuck, Kleidung sowie Kunst- und ethnografische Objekte – an das MUT und das Universitätsarchiv Tübingen. Seit 2024 erschließt das MUT den Nachlass Evamarie Sanders in einem mehrjährigen Projekt: Die Bestände werden im Museum gesichtet, konservatorisch gesichert und in die „Sammlung Sander“ überführt. Das Universitätsarchiv Tübingen ergänzt dies – in Kooperation mit Gemäldesammlung der Universität, dem Musikwissenschaftlichen Institut und dem Institut für Empirische Kulturwissenschaft – durch die Bearbeitung der schriftlichen Unterlagen.
Die Publikation
Die reich bebilderte Ausstellungspublikation widmet sich dem Vermächtnis von Evamarie Sander und bietet einen umfassenden Einblick in die Vielfalt des Nachlasses der Professorin, ihrer Familie und ihrer Forschung.
Ernst Seidl, Lucas Rau und Teresa Pohl (Hg.), Was bleibt. Evamarie Sanders Leben, Familie und Wissenschaft (Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Bd. 33), Tübingen 2026; 375 Seiten mit über 250 durchgehend farbigen Abbildungen; ISBN 978-3-949680-16-8
Eröffnung
23. Juli 2026, 19 Uhr
Schlosskirche | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11 | 72070 Tübingen
Programm
Professorin Dr. Monique Scheer
Prorektorin der Universität Tübingen
Begrüßung
Professor Dr. Ernst Seidl
Museumsdirektor
Begrüßung
Lucas Rau und Teresa Pohl
Projektverantwortliche
Einführung
Ausstellungsort
MUT | Alte Kulturen | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11 | 72070 Tübingen
Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr
Führungen
Auf Anfrage
Kontakt
Tel.: +49 (0)7071 29 76437
E-Mail:
sekretariat@museum.uni-tuebingen.de


