Gemäldesammlung der Universität

Neben den beiden großen und als eigenständige Sammlungen in den Denkmälerbestand des Landes Baden-Württemberg eingetragenen bedeutenden Gemäldesammlungen des württembergischen Diplomaten Christoph Freidrich Karl von Kölle einerseits und der rund 300 Porträts umfassenden Tübinger Professorengalerie erscheint die Gemäldesammlung der Universität Tübingen als eine eher disparate Sammlung. Sie besteht vor allem aus Einzelwerken recht unterschiedlicher Qualität, Provenienz und Bedeutung. In diesem Bestand befindet sich jedoch ein herausragendes Werk des Offenburger astronomischen Fotografen und Malers Julius Grimm (1842–1906) aus dem Jahr 1895: Das „Bildnis des vollen Mondes“. Das Ölgemälde hängt heute öffentlich zugänglich im MUT Alte Kulturen im Rittersaal des Schlosses Hohentübingen und besticht durch seine Größe, malerische Qualität und Geschichte. Ein weiteres Highlight der Sammlung ist die "Tübinger Schandtafel". Sie hängt im Treppenhaus des Museums Alte Kulturen und erinnert an den Machtkampf zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und dem Schwäbischen Bund im Jahr 1519.

Höhepunkte der Sammlung

Julius Grimm: Ansicht des vollen Mondes, 1895, Öl/Leinwand, 220 x 220 cm
Tübinger Schandtafel, 1519, CC/Wikipedia
Das Mondgemälde hängt momentan im Rittersaal des Museums Alte Kulturen

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Öffnungszeiten

Mi bis So 10 bis 17 Uhr

Do 10 bis 19 Uhr

Führungen

Nach Vereinbarung 

Kontakt

Prof. Dr. Ernst Seidl
Tel: 07071-2974134

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Eintritt

frei

Adresse

Gemäldesammlung der Universität | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen