Am 18. Juni 2026 nahm Dr. Anne Kremmer, Provenienzforscherin am MUT, am Workshop „Bioanthropological Research on Ancestral Remains from Former German Colonies at the University of Strasbourg“ teil.
Im Rahmen ihres Vortrags präsentierte sie aktuelle Fallstudien, die die Bedeutung bioanthropologischer Analysen im Zusammenspiel mit archivgestützter und historischer Forschung für die Provenienzforschung aufzeigen. Die vorgestellten Beispiele verdeutlichten, wie sich unterschiedliche Forschungsansätze ergänzen und gemeinsam zu einem besseren Verständnis der Herkunft und Sammlungsgeschichte menschlicher Überreste beitragen können.
Der Workshop bot darüber hinaus Raum für einen intensiven fachlichen Austausch zu bioanthropologischen Methoden in der Provenienzforschung. Eine beispielhafte Begutachtung ausgewählter menschlicher Überreste aus kolonialen Sammlungskontexten ermöglichte den Teilnehmenden zudem Einblicke in aktuelle Forschungspraktiken und methodische Fragestellungen.
Das MUT bedankt sich herzlich bei Dr. Elise Pape sowie den Mitarbeitenden der Projekte AnceStra und ProHumStra für die Einladung und die Organisation dieses inspirierenden Workshops.


