Logo Museum der Universität Tübungen
  • Besuchen
  • Kontakt
Warenkorb
  • DeutschDeutsch
  • EnglishEnglish
  • FrançaisFrançais
  • Chinese中文
Warenkorb
Menü
  • Ausstellungen
    • Sonderausstellungen
    • Dauerausstellungen
    • Online-Ausstellungen
    • Archiv
  • Schloss Hohentübingen
    • Museum Alte Kulturen
    • Museum WeltKulturen
    • UNESCO Weltkulturerbe
    • Ältestes Riesenweinfass
    • Schlosslabor
    • Sternwarte
    • Familientag
    • Tag der lebendigen Geschichte      
  • Sammlungen
    • Einzelsammlungen
    • 360° Ausstellungen
    • eMuseum
    • 3D-Museum
  • Infos
    • News
    • Events & Termine
    • Broschüren & Folder
    • Buchbare Führungen
    • Buchbare Kurse
    • Stellenangebote
    • Kontakt
  • Forschung & Lehre
    • Masterprofil Museum & Sammlungen (MuSa)
    • Publikationen
    • Provenienz- und Sammlungsforschung
    • Projekt Nachlass Sander
    • Sammlungstag BW
    • Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung     
    • Archiv
  • MUT
    • Freunde des MUT
    • Presse
    • Service und Material
    • 10 Jahre MUT
    • MUT20
    • Kooperationen
    • Förderer
    • Das MUT-Team
  • Shop
    • Unisexbekleidung
    • Produkte der Universität
    • Herrenbekleidung
    • Damenbekleidung
    • Bücher
    • Postkarten und Poster
    • Objekte
    • Repliken
  • Ausstellungen
    • Sonderausstellungen
    • Dauerausstellungen
    • Online-Ausstellungen
    • Archiv
  • Schloss Hohentübingen
    • Museum Alte Kulturen
    • Museum WeltKulturen
    • UNESCO Weltkulturerbe
    • Ältestes Riesenweinfass
    • Schlosslabor
    • Sternwarte
    • Familientag
    • Tag der lebendigen Geschichte      
  • Sammlungen
    • Einzelsammlungen
    • 360° Ausstellungen
    • eMuseum
    • 3D-Museum
  • Infos
    • News
    • Events & Termine
    • Broschüren & Folder
    • Buchbare Führungen
    • Buchbare Kurse
    • Stellenangebote
    • Kontakt
  • Forschung & Lehre
    • Masterprofil Museum & Sammlungen (MuSa)
    • Publikationen
    • Provenienz- und Sammlungsforschung
    • Projekt Nachlass Sander
    • Sammlungstag BW
    • Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung     
    • Archiv
  • MUT
    • Freunde des MUT
    • Presse
    • Service und Material
    • 10 Jahre MUT
    • MUT20
    • Kooperationen
    • Förderer
    • Das MUT-Team
  • Shop
    • Unisexbekleidung
    • Produkte der Universität
    • Herrenbekleidung
    • Damenbekleidung
    • Bücher
    • Postkarten und Poster
    • Objekte
    • Repliken
  • Besuchen
  • Kontakt
Warenkorb
  • DeutschDeutsch
  • EnglishEnglish
  • FrançaisFrançais
  • Chinese中文

UNESCO

Weltkulturerbe

[Mehr Informationen]

UNESCO Weltkulturerbe

News

  • Startseite
  • Infos
  • News

Schatz des Monats Oktober 2026

aus der Dauerausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT

Beim Schatz des Monats Oktober 2026 handelt es sich um altsteinzeitliche Geschossspitzen mit gespaltener Basis aus der Sammlung der Älteren Urgeschichte der Universität Tübingen.

Geschossspitzen mit gespaltener Basis gehören zu der typischen aurignacienzeitlichen Jagdtechnologie vor etwa 40 000 Jahren. Die meisten dieser Spitzen wurden aus Geweih gefertigt und die gespaltene Basis diente der Befestigung auf einem Schaft. Im Vogelherd bei Niederstotzingen auf der Schwäbischen Ostalb wurden zahlreiche dieser Spitzen ausgegraben und sie zeugen davon, dass unsere Vorfahren dort Wild jagten. Diese Artefaktform ist europaweit aus altsteinzeitlichen Fundstellen bekannt. Wir fassen also ein paneuropäisches Phänomen. Besonders Stücke aus Südwestfrankreich und Kantabrien ähneln den Stücken aus den Höhlen der Schwäbischen Alb. Die Herstellungstechnik dieser speziellen Jagdwaffen ist zwischen den Regionen ebenfalls gut vergleichbar, obwohl es eine Besonderheit auf der Schwäbischen Alb hinsichtlich der Herstellung der Basis gibt: diese wurde direkt gespalten und nicht wie in anderen Regionen häufig herausgeschnitten. Dies zeigt die technologische Vielseitigkeit der eiszeitlichen Menschen der Schwäbischen Alb, die jedoch in ein überregionales Netzwerk eingebunden waren.

Jüngst untersuchte eine Archäologengruppe um Urgeschichtler der Universität Tübingen, ob die Geschossspitzen mit gespaltener Basis auch als Pfeilbewehrung für Pfeil und Bogen genutzt worden sein könnten. Dies ist revolutionär, da Bögen aus Holz erst in der Mittelsteinzeit ab etwa 11 700 Jahren vor heute sicher belegt sind. Die Autoren gehen der Frage nach, ob sich schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte verschiedene Waffensysteme nebeneinander entwickelt haben könnten. Sie führten experimentelle Schusstests mit rekonstruierten Geschossspitzen durch, um die mögliche Nutzung der Geschossspitzen mit gespaltener Basis zu überprüfen. Dabei wurden unterschiedliche organische Rohmaterialien, Größen und Formen der Spitzen sowie verschiedene Abschussmechanismen, unter anderem Bogen, Speerschleuder und Armbrust, miteinander verglichen. Anschließend wurden die entstandenen Bruch- und Beschädigungsmuster analysiert und mit archäologischen Geschossspitzen verglichen. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Bruchmuster offenbar nicht eindeutig zwischen Pfeilspitzen und Speerspitzen unterscheiden lassen. Die Art und Größe der Beschädigungen hängen nach den Experimenten stärker vom Rohmaterial und von den Dimensionen der Spitze ab als vom verwendeten Abschussmechanismus. Die Schadensmuster experimenteller Pfeilspitzen liegen deshalb innerhalb des Variationsbereichs, der auch bei Speerspitzen beobachtet wird. Damit kann das Fehlen bestimmter charakteristischer Brüche nicht als eindeutiger Beleg gegen eine Verwendung als Pfeilspitze gelten. 

Die Aurignacien-Jagdtechnologie war deshalb vermutlich vielfältiger als bisher angenommen. Die Studie beweist nicht die Existenz von Pfeil und Bogen im Aurignacien, sondern liefert experimentelle Argumente dafür, dass die archäologischen Geschossspitzen mit einem solchen Waffensystem vereinbar sind. 

Auch Jahrzehnte nach der ersten Ausgrabung wird aktuellen Forschungsfragen der Urgeschichte mit Hilfe der Artefakte aus dem Vogelherd nachgegangen. 

Lesen Sie online mehr in iScience und PLOS one.

Sybille Wolf

Medien
Drei übereinander liegende Geschossspitzen aus Geweih vor grau-texturiertem Hintergrund
Weitere Informationen
Kategorie: News
Datum: 02.10.2026
Zurück
Zum Seitenanfang scrollen

Das MUT dankt allen Förderern, insbesondere seinen Premium-Förderern:

Logo Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Logo der Freunde des MUT mit fünf Reihen goldener Quadrate und einem roten Quadrat unten rechts, darunter der rote Schriftzug "Freunde des MUT"
Logo Stadtwerke Tübingen
Logo Universitätsbund Tübingen e.V.

  • Besuchen
  • Führung / Kurs buchen
  • News und Events
  • Shop
  • Presse
  • Publikationen
  • Das MUT-Team
Kontakt

Tel: +49 (0)7071 29 77384
Fax: +49 (0)7071 29 35289



© 2026 Museum der Universität Tübingen MUT, Tübingen, Deutschland
  • Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Sitemap
  • Service und Material
Wonach suchen Sie?

Für die korrekte Darstellung und Funktion dieser Webseite verwenden wir erforderliche Cookies. Zur funktionalen Ausgestaltung des Angebots nutzen wir gegebenenfalls Technologien von Drittanbietern. Zur Optimierung unser Angebots erfassen wir statistische Daten, falls Sie dem zustimmen. Ich stimme dem Einsatz dieser Technologien zu und kann mein Einverständnis mit Wirkung für die Zukunft jederzeit widerrufen oder ändern. Weitere Informationen, Impressum
Für die korrekte Darstellung und Funktion dieser Webseite verwenden wir erforderliche Cookies. Zur funktionalen Ausgestaltung des Angebots nutzen wir gegebenenfalls Technologien von Drittanbietern. Zur Optimierung unser Angebots erfassen wir statistische Daten, falls Sie dem zustimmen. Ich stimme dem Einsatz dieser Technologien zu und kann mein Einverständnis mit Wirkung für die Zukunft jederzeit widerrufen oder ändern. Weitere Informationen, Impressum
Individuelle Cookie-Einstellungen

Sie müssen den funktionalen Cookies zustimmen, um diesen Inhalt zu sehen. Individuelle Cookie-Einstellungen