In der achten Folge von „Schlossgeflüster aus Tübingen“ steht die Frage nach der Ausstellbarkeit menschlicher Überreste (Human Remains) und anderer sensibler „Objekte“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Prof. Benigna Schönhagen wird diskutiert, welche ethischen Herausforderungen mit ihrer Präsentation verbunden sind und welche Verantwortung Museen und Universitätssammlungen dabei tragen.
Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Entgrenzte Anatomie. Eine Tübinger Wissenschaft und der Nationalsozialismus“ in der Alten Anatomie der Universität Tübingen. Ergänzend richtet die Folge den Blick auf den Historischen Präparatesaal des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, den die Studierenden im Januar 2025 im Rahmen einer Exkursion der Masterprofillinie „Museum & Sammlungen“ besuchten. Dabei werden unterschiedliche Ansätze im Umgang mit sensiblen Sammlungsbeständen beleuchtet.
Moderiert wird die Folge von der studentischen Mitarbeiterin des MUT Diellëza Hyseni sowie den Masterstudentinnen Rebekka Siepracki und Carolin Saia.
Moderation: Diellëza Hyseni, Rebekka Siepracki und Carolin Saia
Gast: Prof. Dr. Benigna Schönhagen
Konzeption: Diellëza Hyseni
Technik/Aufnahme: Kolja Zschorsch, Menitor Kadrija
Schnitt/Rohschnitt: Menitor Kadrija
Musik: Mario Walter-Kugler
Coverart: Sophie Godzik



