Prof. Dr. Ernst Seidl und weitere Museumsleiterinnen und -leiter äußern sich im Reutlinger Generalanzeiger kritisch zu den Forderungen des Landesrechnungshofs, im Angesicht der öffentlichen Finanzlage die Eintrittspreise ihrer Häuser zu erhöhen.
Für die öffentlichen Museen stehen dabei vor allem ihr Bildungsauftrag und die Bedeutung als Dritter Ort im Vordergrund, für die sie gegenüber einer breiten Öffentlichkeit verantwortlich sind. Im MUT | Museum Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen werden bereits über zehn Prozent der laufenden Kosten durch die Eintrittspreise erwirtschaftet. Die Preise so niedrig wie möglich zu halten, macht die Universität Tübingen und ihre kulturhistorischen Sammlungen jedoch für viele Besucherinnen und Besucher zugänglich.

