Am 23. und 24. Juni 2026 fand in der Alten Aula der Universität Tübingen die Nachwuchstagung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1391 Andere Ästhetik zum Thema „GegenStand. Objekte zwischen Performanz, Präsenz und Affordanz“ statt. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verschiedener Disziplinen aus dem In- und Ausland diskutierten dabei aktuelle Forschungsansätze zu den Leitbegriffen Performanz, Präsenz und Affordanz sowie deren Bedeutung für materielle Kultur, ästhetische Praktiken und Wissensordnungen.
Das Museum der Universität Tübingen MUT war mit zwei Vorträgen im Panel „Objekt, Transformation, Kontext“ vertreten. Nadja Mozdzen hielt einen Vortrag mit dem Titel „Demokratische (Re-)Kontextualisierung. Das Choregenmonument des Lysikrates in Antike und Moderne“ und stellte anhand ihres Volontariatsprojekts – der gerade verlängerten Ausstellung „Agora“ – die Möglichkeiten multimedialer Vermittlung architektonischer Monumente und ihrer historischen Kontexte vor.
Unter dem Titel „Vom kolonialen Raum in die Zoologische Sammlung. Zur Objektwerdung von Tieren und den Möglichkeiten und Grenzen der Provenienzforschung“ präsentierte Diellëza Hyseni, wissenschaftliche Hilfskraft in der Provenienz- und Sammlungsforschung am MUT, Ergebnisse und Ausblicke ihrer Masterarbeit, in der sie sich zoologischen Sammlungsobjekten aus kolonialen Kontexten sowie den damit verbundenen Fragestellungen der Provenienzforschung widmet.




