Am 29. Juni, um 18 Uhr, eröffnet im Rittersaal auf Schloss Hohentübingen „Apostel Paulus und das Geld. Antike Münzen zwischen jüdischer und griechisch-römischer Welt“. Dank modernster Virtual-Reality-Technologie können die Besucherinnen und Besucher ein eigens für die Ausstellung entwickeltes virtuelles Museum erkunden.
Durch interaktive Begegnungen mit Avataren und detailreichen 3D-Modellen authentischer antiker Münzen wird erlebbar, welche Rolle Geld im Umfeld des Paulus spielte. Dies reicht vom Bemühen, in seinen neu gegründeten Gemeinden Spenden für die Jerusalemer Gemeinde zu sammeln, über den Hinweis in der Apostelgeschichte auf seine Tätigkeit als Zeltmacher zur Sicherung des eigenen Lebensunterhalts bis hin zu den mehrfach geschilderten Konflikten mit lokaler Bevölkerung und staatlichen Autoritäten, die nicht selten in körperlichen Angriffen auf Paulus und seine Begleiter mündeten.
Die Ausstellung wurde im Sonderforschungsbereich 1391 Andere Ästhetik unter der Leitung von Stefan Krmnicek kuratiert und wird in Kooperation mit dem Masterprofil Digital Humanities im Museum der Universität Tübingen MUT präsentiert. Die technische Umsetzung erfolgte durch den Tübinger Entwickler Luca Dreiling. Auf Basis seiner Software ExPresS-XR wurden sowohl die Programmierung als auch das Design der VR-Anwendung realisiert. Die antiken Münzen aus der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie sind als hochauflösende 3D-Modelle in die virtuelle Umgebung integriert.
Tauchen Sie ein in die virtuelle Realität und begleiten Sie den Apostel Paulus auf einer spannenden Reise – entdecken Sie das Geld seiner Zeit und erleben Sie Geschichte auf spielerisch-interaktive Weise!


