Schätze | 10027

Seidl, Ernst (Hg.), Tübingen 2012, 250 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, ISBN 978-3-9812736-4-9.

Auf Schloss Hohentübingen werden acht Fachsammlungen der Eberhard Karls Universität Tübingen institutionell betreut: jene der Älteren Urgeschichte und Quartärökologie, der Jüngeren Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Klassischen Archäologie mit der Numismatischen Sammlung, die große Gipsabguss-Sammlung und die Ethnologische Sammlung. 

Aufgabe aller universitären Sammlung ist es, einerseits der Ausbildung der Studierenden sowie der Wissenschaft von Nutzen zu sein, andererseits der allgemeinen Öffentlichkeit einen Zugang zu den reichen Beständen zu ermöglichen. Die Sammlungen dienen also der Forschung, der Lehre, und der Bildung gleichermaßen. 

Diese Publikation erschien fünfzehn Jahre nach der Einrichtung des Museums der Universität auf Schloss Hohentübingen anlässlich seiner Wiedereröffnung nach den Umbauten, insbesondere in der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte mit ihren frühesten Kunstwerken, wie dem berühmten Pferdchen vom Vogelherd. Auf 2000 m2 werden der Öffentlichkeit im Schloss rund 4600 Exponate präsentiert. Heute bildet diese Dauerausstellung einen Teil des Museums der Universität Tübingen MUT mit seinen derzeit 43 Sammlungen. Der Band soll dem Besucher einen Eindruck - wenn auch nur ausschnitthaft - von den überaus reichen Schätzen der Universität Tübingen vermitteln und deren internationale Bedeutung vor Augen führen.