Sammlung der Jüngeren Urgeschichte

Die Lehrsammlung des Instituts wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Robert Rudolf Schmidt, dem damaligen Leiter des Urgeschichtlichen Forschungsinstituts, angelegt. Bei der Auswahl der Sammlungsobjekte war die Ausbildung der Studierenden das wichtigste Kriterium. Daneben beherbergt die Sammlung auch einige Komplexe von überregionaler kulturgeschichtlicher Bedeutung. Sie werden in der Schausammlung gezeigt und unter forschungsgeschichtlichen Aspekten erläutert. Dabei handelt es sich vor allem um die Funde aus Ausgrabungen der jungsteinzeitlichen und spätbronzezeitlichen Feuchtbodensiedlungen am Federsee, die Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ sind. Außerdem werden die eisenzeitlichen, befestigten Siedlungen Heuneburg an der oberen Donau und Heidengraben bei Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb präsentiert.

Höhepunkte der Sammlung

Kopien von goldenen Schalen aus dem bronzezeitlichen Hortfund von Eberswalde (Ldkr. Barnim). Die Originale befinden sich heute im Staatlichen Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin in Moskau
Jungneolithische Keramik und das Halbfabrikat eines Felsgesteinartefakts aus Bodman am Bodensee (Bodman-Ludwigshafen „Schachen“, Ldkr. Konstanz)
Ausschnitt aus der Sammlung jungsteinzeitlicher dänischer Feuersteingeräte von Heinrich Saabye

 

 

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Öffnungszeiten

Mi bis So 10 bis 17 Uhr

Do bis 19 Uhr

Führungen

„Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kontakt

Dr. Jörg Petrasch

Tel: 07071-2975456

Internetauftritt  
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Eintritt

Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 3 € (Kinder, Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte)
Familienkarte: 12 €
Tübinger Studierende: frei  

Adresse

Sammlung der Jüngeren Urgeschichte | Museum Alte Kulturen

Burgsteige 11 | Schloss Hohentübingen

72070 Tübingen