Physikalische Sammlung

Das Physikalische Institut der Tübinger Universität verfügt über eine umfangreiche Lehrsammlung historischer Apparate und Geräte, wie zum Beispiel Messgeräte, Polarisationsapparate oder Beugungsgitter. Darunter befindet sich auch ein elektrostatischer Potentialmultiplikator nach Albert Einstein (1879–1955) aus dem Jahr 1910, der durch den damaligen Tübinger Institutsdirektor Fritz Paschen um 1920 erworben worden ist. Die Sammlung wird durch einen Briefwechsel zwischen dem Juristen und Altgermanisten Felix Genzmer (1878–1959) und dem Physiker Albert Einstein sowie durch eine kuriose Blechkatze mit angehängtem Miniaturfahrrad ergänzt. Dieses sogenannte „soziable Objekt“ fand in einem studentischen Examensritual Verwendung und spielte als solches bei der „Integration von Expertenteams“ bis in die frühen 1980er Jahre eine Rolle. 

Höhepunkte der Sammlung

Elekroneninterferenz am Doppelspalt, Claus Jönsson 1960
Stöpselrheostat (variabler elektrischer Widerstandsmesser) 1903
Induktor nach Heinrich Daniel Rühmkorff (1803-1877). Dieses Modell verfügt über einen automatisch arbeitenden Kontaktunterbrecher nach dem Prinzip des Wagnerschen Hammers

 

 

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Kontakt

Dr. Günter Lang

Tel: 07071-2972426  
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Eintritt

frei

Adresse

Physikalische Sammlung | Physikalisches Institut
Auf der Morgenstelle 14
72076 Tübingen