Herbarium Tubingense

Das Sammeln und Archivieren von Pflanzen und Pilzen hat in Tübingen eine über 200-jährige Geschichte. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts existierte eine botanische Sammlung im Schloss Hohentübingen. 1837 gründete der Botaniker Professor Hugo von Mohl (1805–1872) das Herbarium Tubingense.

Seit 1968/69 befindet es sich auf der Morgenstelle. Das Herbarium beinhaltet noch weitere Sammlungen und Konvolute, wie etwa die pharmakognostische Sammlung, die Sammlung von Joseph Gärtner (1732–1791) und die auf Leonhart Fuchs (1501–1566) zurückgehenden Druckstöcke zur Neuauflage des „New Kreüterbuch“ (1543). Das Herbarium Tubingense (TUB) umfasst heute etwa eine halbe Million Pflanzen- und Pilzbelege aus verschiedenen Regionen der Welt. Unter diesen Pflanzensammlungen befindet sich umfangreiches Typusmaterial, das heißt Material zur Erstbestimmung neuer Pflanzenarten. Diese Belege werden digitalisiert und in der „database JACQ Virtual Herbarium“ erfasst.

Zur Sammlung im E-Museum

Höhepunkte der Sammlung

Früchte- und Samensammlung Hummel
Herbarbündel aus dem ehemaligen Kloster Beuron
Holzbuch der Wildbirne (Pyrus pyraster), Xylothek des Herbariums

 

 

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Öffnungszeiten

Nach Vereinbarung

Führungen

Zurzeit sind keine Führungen möglich.

Kontakt

Prof. Dr. Oliver Bossdorf
Tel: 07071-2978809

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Dr. Uta Grünert
Tel: 07071-2978812

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Eintritt

Frei

Adresse

Herbarium Tubingense
Auf der Morgenstelle 1 
72076 Tübingen