Augenärztliche Sammlung

Die Augenklinik beherbergt unter anderem 50 historische augenärztliche Untersuchungsgeräte. Die sehr seltenen Objekte stammen überwiegend aus der Zeit von 1890 bis 1910 und spiegeln die damalige Entwicklung der Ophtalmologie wider. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Augenheilkunde als eigenständiges und universitäres Fach. Diese Objekte dienen vor allem der Illustration und optischen Erklärung der Geschichte der ophthalmologischen Forschung, die in Tübingen im Forschungsbereich „Geschichte der Augenheilkunde“ beheimatet ist. Die Untersuchungsgeräte befinden sich in einer Vitrine im Treppenhaus der Universitäts-Augenklinik.

Höhepunkte der Sammlung

An der Tübinger Augenklinik wurden über Jahre hinweg aus den Augen der Patienten entfernte Fremdkörper gesammelt.
In dieser Fremdkörpersammlung lassen sich vom Sandkorn bis zur 10 cm langen Stahlschraube Objekte unterschiedlichster Beschaffenheit und Größe entdecken, verpackt in aufwändig mit buntem Papier verzierten Papierschachteln.
Binoculare Cornealoupe nach Zehender und Westien, 1886; Die Cornealoupe ist ein Vergrößerungsglas speziell entwickelt für die Untersuchung der Hornhaut (lat. Cornea)

 

 

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Öffnungszeiten

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Kontakt

Dr. Martin Leitritz
Tel: 07071-2984832

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Eintritt

frei

Adresse

Augenärztliche Sammlung | Universitäts-Augenklinik
Elfriede-Aulhorn-Straße 7
72076 Tübingen