Altorientalische Sammlung

Die erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Sammlung von mesopotamischen Keilschrifttexten deckt den gesamten Bereich der altorientalischen Schriftentwicklung vom 3. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. ab. Über diesen langen Zeitraum hinweg lassen sich die allmählichen Veränderungen der Schriftzeichen verfolgen. Die Texte erlauben einen Einblick in unterschiedliche Gattungen des altorientalischen Schrifttums,
so etwa Urkunden, Briefe, lexikalische Listen und Königsinschriften. Objekte der Kleinkunst, wie Originalsiegel und Repliken altorientalischer Plastiken und Reliefkunst, ergänzen die Sammlung. Eine Medaille erinnert an Georg Friedrich Grotefend, einen der frühen Pioniere der Altorientalistik und ersten Teilentzifferer der Keilschrift.

Höhepunkte der Sammlung

Dieser Brief, in dem der Unternehmer Niginakia und sein Teilhaber mit Namen Qischti-Erra genannt werden, stammt aus der altbabylonischen Zeit (17. Jh. v. Chr.)
Bruchstück einer Urkunde aus der Uruk-III-Zeit (um 3000 v. Chr.)
Bruchstück einer ursprünglich zweikolumnigen Inschrift des Königs Siniddinam von Larsa. In der Inschrift wird der König Siniddinam (1777-1771 v. Chr.) genannt

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Öffnungszeiten

Mi bis So 10 bis 17 Uhr

Do 10 bis 19 Uhr

Führungen

Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Fuchs
Tel: 07071 - 2976758

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Eintritt

Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 3 € (Kinder, Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte)
Familienkarte: 12 € 
Tübinger Studierende: frei 

Adresse

Altorientalische Sammlung | Museum Alte Kulturen
Burgsteige 11 | Schloss Hohentübingen
72070 Tübingen