Mathematische Modellsammlung

Die Mathematische Modellsammlung vereint über 400 Modelle. Der Großteil der Modelle besteht aus Gips, zahlreiche wurden aber auch aus Holz, Pappe, Metall und Fäden gefertigt. Die meisten entstanden zwischen 1870 und 1933. Sammlungsgründer war Alexander von Brill (1842–1935), der 1884 als Ordinarius für Mathematik von München nach Tübingen berufen wurde. Der persönliche Sammelband von Brill mit handschriftlichen Inventarnummer-Einträgen im Katalog des Darmstädter Modell-Verlages Ludwig Brill von 1885 dokumentiert den Beginn der Tübinger Sammlung. Ein Inventarbuch aus dem Jahr 1933 listet 415 Modelle auf. Eine Auswahl von 163 Modellen ist in der Dauerausstellung „Mind and Shape – Modelle und Porträts Tübinger Mathematik“ im Gebäude C auf dem Campus Morgenstelle seit 2017 zu sehen.

Höhepunkte der Sammlung

Dodekaederstern, Max Doll, Karlsruhe, Karton | um 1900
Kubik mit drei Singularitäten, Carl Rodenberg, Darmstadt, Gips | 1881
Regelfläche, nach Karl Rohn, Leipzig, Faden, Metall | 1880–1900

 

 

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Öffnungszeiten

Mo bis Fr 8 bis 20 Uhr

Führungen

Führungen auf Anfrage

Kontakt

Prof. Dr. Frank Loose

Tel: 07071-2972898
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Eintritt

frei

Adresse

Mathematische Modellsammlung | Fachbereich Mathematik
Auf der Morgenstelle 10 (Gebäude C)
72076 Tübingen