Moulagensammlung

Die heutige Moulagensammlung besteht aus zwei Teilsammlungen: einer dermatologischen der Universitäts-Hautklinik und einer tropenmedizinischen des Deutschen Instituts für ärztliche Mission (Difäm). Herausragende Objekte sind die Nachbildungen von heute selten gewordenen Krankheiten im Endstadium, wie etwa Lupus und Syphilis, Pest und Pocken.Die Universitäts-Hautklinik in Tübingen beherbergt eine eigene Moulagensammlung. Im Jahr 1905 begann Paul Linser in Tübingen angehende Ärzte auszubilden. An solchen Wachsmodellen wurden viele Medizinergenerationen geschult und geprüft. Meist handelt es sich um Wachsnachbildungen von erkrankten oder fehlgebildeten Hautpartien und Geschlechtsteilen, die Patienten naturgetreu nachempfunden wurden.

Zur Sammlung im E-Museum

Highlights of the Collection

Wachsabbild eines Patienten/einer Patientin mit Prurigo hebra, einer Hautaffektion, welche Kinder am Ende des ersten und zweiten Lebensjahres befällt
Wachsabbild eines Patienten/einer Patientin mit einer Geschwulstform, die sich symmetrisch auf beiden Seiten der Nase ausbildet und in verschiedenen afrikanischen Sprachen als Gundu bezeichnet wird
Parasitoares Ekzem, Mouleur: Alfons Kröner

 

 

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Prof. Dr. Martin Röcken
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Prof. Dr. Anke Strölin

Tel: 07071-2984574  
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Admission

frei

Address

Universitäts-Hautklinik
Liebermeisterstraße 25
72076 Tübingen