Württembergische Städte | 10041

Dietrich Mannsperger, Ausstellungsreihe der Münzsammlung der Universität Tübingen. Antike Welt, Heft 1, 29 Seiten, 1984

„Mein Land hat kleine Städte ...”, so mußte einst Eberhard im Bart den anderen Reichsfürsten einräumen, und auch König Wilhelm konnte noch nicht viel mehr urbanen Staat vorweisen, als Justinus Kerner 1826 im Anschluß an Melanchthons Erzählung in Luthers Tischreden sein „Preisend mit viel schönen Reden ...” sang. Zwar hatte sich das neue Königreich dank Napoleon nicht weniger als 18 weiland freie Reichsstädte zusätzlich einverleibt, aber auch deren Glanzzeit war längst vorüber. Selbst die alte Residenzstadt Stuttgart wurde im Lauf der Zeit immer mehr von München überstrahlt. Dieses Büchlein stellt einige Münzen und Medaillen vor und bespricht konzis Auftraggeber, Anlaß und Gegenstand des Münzdenkmals.