Der Tübinger Waffenläufer | 10010

Ulrich Hausmann, Klaus Schwager (Hg.); Tübingen 1977, Softcover, 148 Seiten, 32 Tafeln.

Die vorliegenden Studien zur Bronzestatuette des Tübinger Waffenläufers sind aus einem gemeinsamen Kolloquium aller wissenschaftlichen Mitarbeiter und von Studenten des Tübinger Archäologischen Seminars während des Sommersemesters 1976 und des Wintersemesters 1976/77 hervorgegangen. Das Kolloquium wurde ergänzt durch entsprechende Lehrveranstaltungen, insbesondere im Sommer 1976, die den Problemen der Plastik der spätarchaischen Epoche und des strengen Stils gewidmet waren oder die von der Seite der Kleinbronzen als Gattung, der Vasenmalerei, der Münzkunde und schließlich von der Geschichte der Tübinger Antikensammlung ausgingen.

Ziel dieser Publikation ist es eine neue Interpretation der Tübinger Bronze zu liefern. Weiter soll der technologische Befund der Statuette, ihre Geschichte im Zusammenhang der Tux‘schen Stiftung an die Universität, das sportliche Motiv des Waffenlaufs, dessen Herkunft und Bedeutung in der gleichzeitigen griechischen Welt, bis hin zur kunstgeschichtlichen Stellung der Statuette und verwandter Denkmäler beschrieben und erfasst werden.