Schlosslabor Tübingen

Die einstige Küche im Schloss Hohentübingen wurde im frühen 19. Jahrhundert zum ersten biochemischen Laboratorium umfunktioniert und ist heute ein herausragender Ort der Wissenschaftsgeschichte. Hier arbeitete ab 1818 der erste deutsche Biochemiker Carl Sigwart; hier erforschte und benannte Felix Hoppe-Seyler das Hämoglobin, und hier entdeckte Friedrich Miescher im Jahr 1869 die Nukleinsäure, den Grundstoff der Erbsubstanzen DNA und RNA. Dank der finanziellen Unterstützung des Tübinger Biopharma-Unternehmens CureVac richtete die Universität im historischen Raum des Schlosslabors im Jahr 2015 eine interaktive Dauerausstellung zur Geschichte der Biochemie in Tübingen ein. Im Zentrum der Präsentation steht das noch existierende Reagenzglas Friedrich Mieschers mit Nukleinsäure. Zu sehen sind außerdem historische Laborgeräte und Präparate. 

Höhepunkte der Sammlung

Schlosslabor im Jahr 1879. Durch die geöffnete, heute vermauerte, Tür sieht man in den zweiten Laborraum
historisches Hämoglobinpräparat, Spätes 19. Jh.
Reagenzglas mit Nuklein aus Lachssperma, von Friedrich Miescher beschriftet und mit seinem Namen versehen (um 1871)

 

 

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Öffnungszeiten

Mo bis Fr 9 bis 17 Uhr

Do 10 bis 19 Uhr

Führungen

Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kontakt

Sigrid Schumacher

Tel: 07071-2977384  
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Eintritt

Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 3 € (Kinder, Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte)
Familienkarte: 12 €
Tübinger Studenten: frei  

Adresse

Schlosslabor | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11 
72070 Tübingen