VORTRAG | SPEZIAL: Die Tübinger Vogelherdforschung und das UNESCO-Weltkulturerbe

Prof. Dr. Nicholas J. Conard spricht über das UNESCO-Weltkulturerbe

Eiszeithöhlen sind jetzt Weltkulturerbe: Festvortrag und Schlossfeier mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

Im Juli hat die UNESCO sechs Höhlen der Schwäbischen Alb als Fundorte von Eiszeitkunst zum Weltkulturerbe erklärt. Dieser Erfolg basiert auf den wissenschaftlichen Grabungen und Forschungen der Universität Tübingen. Daher laden die Universität und das Museum der Universität (MUT) zu einer Feier mit Festvorträgen ein: Am Mittwoch, den 26. Juli 2017, ab 18.15 Uhr auf Schloss Hohentübingen. Zu diesem Anlass hat sich auch die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer MdL, angekündigt.

In der Schlosskirche werden Ministerin Theresia Bauer und der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler, sprechen. Im Anschluss wird Professor Nicholas Conard vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen „Die Tübinger Vogelherdforschung und das UNESCO-Weltkulturerbe“ erläutern. Er leitet seit 2006 die Grabungen in den Höhlen der Schwäbischen Alb und die Nachgrabungen im Vogelherd und beschließt mit seinem Vortrag die Studium-Generale-Reihe „Ursprünge. Schritte der Menschheit“ zur Jubiläumsausstellung des MUT.

Professor Ernst Seidl, Direktor des MUT, wird bei einer Führung durch die Eiszeitabteilung des Museums „Alte Kulturen“ die Relevanz des UNESCO-Votums für die wissenschaftlichen Universitätssammlungen vorstellen. Anschließend findet im Schlosshof ein festlicher Umtrunk mit Musik der Swing-Band „Quaternary“ („Quartär“) statt.

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Veranstaltung:

Vortrag

Beginn: 26.07.2017 18:00
Ende: 26.07.2017 19:00