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Korrespondenz Felix Genzmer / Albert Einstein
>1920
Papier, Tinte
Physikalisches Institut

 


PRESSE

   
Ausstellung
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Ausstellung
allgemein
vorgefunden-vorgestellt
Serie
 
Alles nur eine Kopfsache
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 25.08.2012)
vorgefunden – vorgestellt (16)
Wer auf diesem Bild eine Riesin und einen Zwerg zu erkennen glaubt, hat sich von einer Optischen Täuschung „hereinlegen“ lassen. Die beiden dargestellten Menschen sind ganz und gar durchschnittlich groß. Sie sind aber unterschiedlich weit entfernt von der Kamera, mit der das Foto aufgenommen wurde. Dieser Versuch nennt sich Beuchet-Stuhl, nach dem Franzosen Jean Beuchet, und ist ein Experiment der Wahrnehmungspsychologie aus dem Jahr 1988. (mehr)
 
     

Das Weltraumteleskop „ORFEUS“
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts)
vorgefunden – vorgestellt (15)

Manch interessanten Schatz findet man dort, wo man ihn am wenigsten erwartet hätte. So auch das ORFEUS-Teleskop, das in einem Schuppen auf dem Sand in Tübingen eingelagert war. Das sogenannte „Orbitale und Rückführbare Fern- und Extrem-Ultraviolett-Spektrometer“ ist ein unter der Leitung des Instituts für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen und der Landessternwarte Heidelberg entwickeltes Weltraumteleskop.

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Blitzspitzen und Blitzröhren
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 09.03.2011)
vorgefunden – vorgestellt (14)
Die skurril geformten Röhren erscheinen im Vergleich mit den steinzeitlichen "Blitzspitzen" geradezu fragil und zerbrechlich, fast wie kleine Kunstwerke der Natur. Die Objekte verweisen auf den Unterschied zwischen Wunschbild und Weltverständnis und repräsentieren das weite Spektrum (mehr)
  vorgefunden vorgestellt 14
     
Wunschbild und Weltverständnis
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 17.11.2010)
vorgefunden – vorgestellt (13)
Ein Globus ermöglicht das Studieren von kartografischen Daten und die wissenschaftlich genaue und anschauliche Repräsentation von geografischen Besonderheiten des Erdenrunds. (mehr)
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Schönheitsideal kubischer Kopf
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 17.02.2010)
vorgefunden – vorgestellt (12)
Der Körper ist in allen Kulturen auch ein Abbild des vorherrschenden
Schönheitsideals. Eingriffe und Veränderung des Körpers
durch Tätowierungen, Piercings, Brandings, Ziernarben (Skarfizierungen) und Beschneidungen sind heutige Formen des ästhetisierenden Körperkults. (mehr)
  Deformierter Schädel aus Alt-Peru
     
Unter Druck
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 11.01.2010)
vorgefunden – vorgestellt (11)
Grünlich emailliertes Eisen, Edelstahl, Plexiglas: Beim ersten
Anblick der Eisernen Lunge assoziieren die meisten Betrachter
heute vielleicht ein Gerät aus der Luft- und Raumfahrt.
Das über zwei Meter lange zylinderförmige Objekt ist auf einen rollbaren
Untersatz gestellt und ausgestattet mit zahlreichen Klappen,
Griffen, Schaltern, Messinstrumenten (mehr)
 
     
Splitter im Auge
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 27.10.2009)
vorgefunden – vorgestellt (10)
Dass an der Tübinger Augenklinik ab 1889 aus den Augen
der Patienten entfernte Fremdkörper gesammelt wurden,
klingt zunächst nicht sehr spektakulär. Hat man aber den schwarzen Pappkarton mit dem verblichenen und handbeschrifteten Etikett „Fremdkörpersammlung“ direkt vor Augen, steigert sich unweigerlich die Spannung auf seinen
Inhalt. (mehr)
 
     

Nichts zeigt es besser: Wie das Blut im Kopf zirkuliert
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 19.08.2009)
vorgefunden – vorgestellt (9)
Gefunden wurde dieses Objekt in der Sammlung des Anatomischen Instituts: Das Präparat mit der Inventarnummer 3e 3T. Das nicht nur ästhetisch außerordentlich interessante Objekt, das den Dozenten des Anatomischen Instituts und den Studenten heute noch als Anschauungsmaterial dient, befindet sich in einer Vitrine im 1835 gebauten Lehrgebäude am Österberg. Die Abbildung zeigt ein Korrosionspräparat (lateinisch: corrodere = zernagen) eines menschlichen Schädels. (mehr)

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Ein Atelier als astronomisches Laboratorium
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 21.01.2009)
vorgefunden – vorgestellt (8)
Auf einer Anrichte im Büro des Universitätsmuseumsleiters
steht ein historisches Teleskop, das dank der finanziellen
Förderung des Universitätsbundes aus dem Besitz eines Antiquitätenhändlers ersteigert werden konnte. Es steht in enger Beziehung zur Universität: Nicht nur, dass das Teleskop ein Symbol für Wissenserweiterung schlechthin ist, sondern mit diesem Fernrohr wurde vermutlich auch die Mondaufnahme gemacht, die dem Fotografen Julius Grimm (1842–1906) als Vorlage für sein beeindruckendes Ölgemälde diente, (mehr)

 
     
Der Bernsteinschrank
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 21.05.2008)
vorgefunden – vorgestellt (7)
Bernstein gilt als ein Schmuckstein aus fossilem Harz, mit großer Farbvielfalt, die von schwarz über blaugrün, rot und gelb bis weiß reicht. Die häufig darin eingeschlossenen fossilen Pflanzen oder Tiere, sogenannte Inklusen, machen den „Stein“ für Paläontologen besonders interessant. Obwohl Bernstein weltweit zu finden ist, ist das Baltikum die bekannteste, da ergiebigste Fundregion. (mehr)
 
     
Der Strohring
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 16.01.2008)
vorgefunden – vorgestellt (6)
Bei Beschreibungen des berühmten Gemäldes von Jacques Louis David, das 1788 anlässlich des Triumphs des französischen Chemikers Antoine Laurent de Lavoisier über seine Widersacher, den Anhängern der Phlogiston-Theorie, gemalt wurde (und umgerechnet nach heutigen Verhältnissen mehr als 280 000 Dollar kostete), wird meist der Strohring ganz unten rechts vergessen. (mehr)
 
   
Lippertsche Daktyliothek
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 28.11.2007)
vorgefunden – vorgestellt (5)
Inmitten einer Regalwand voller Bücher und Ordner steht das edle Miniaturschränkchen, einem Tabernakel gleich, in einem der Büros des Instituts für Klassische Archäologie auf Schloss Hohentübingen. Die Bekrönung, die der Schatulle aus Furnierholz ihren Schrankcharakter verleiht, ist mit einer Holzrocaille geschmückt. (mehr)
 
     
Computerschränke
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 07.11.2007)
vorgefunden – vorgestellt (4)
Auch wenn die Entwicklung seit den ersten Digitalrechnern der 1940er Jahre rasant vorangeschritten ist, so gibt es heute noch Computer, die ganze Schränke, ja Räume füllen. Der Rechnerraum im dritten Stock des ZDV in der Wächterstraße ist so ein Ort. Hier reihen sich Rechnerschränke, Backup- und Speicherschränke, Netzwerkschränke und Internetschränke aneinander, ganz abgesehen von dem so genannten Roboterschrank vor der Tür, der erst 2001 aus dem Betrieb gezogen wurde. (mehr)
 
   
Der Balancetänzer
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 17.09.2007)
vorgefunden – vorgestellt (3)
Auf einem verzierten Metallstativ balanciert, einen lang gebogenen Metallstab in den Händen haltend, eine kleine Holzfigur. Sie trägt ein filigrangeschnitztes Kostüm mit Hut, das eine Assoziation erlaubt: Es ist ein Gaukler. Er tanzt auf seinen Zehenspitzen, die das Stativ berühren. Warum findet sich aber ein tanzender Gaukler ausgerechnet in der Physikalischen Sammlung? Er veranschaulicht ein physikalisches Prinzip, nämlich: „Jeder Körper, egal wie groß, kann mit einem Punkt, nämlich dem Schwerpunkt in seiner stabilen Lage beschrieben werden“. (mehr)
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Das Walskelett Mamm. 358
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 06.06.2007)
vorgefunden – vorgestellt (2)
Das Objekt Nummer Mamm. 358 steht zentral auf dem engen, der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Dachboden des Sammlungsgebäudes. Seit über 50 Jahren dominiert das majestätische Knochengerüst eines norwegischen Zwergwals den Großteil dieses Raumes, an dessen schrägen Wänden sich zahlreiche Kisten, Schränke und andere Tierskelette drängen. Der riesige Schädel, der voluminöse Brustkorb, sowie die massigen Wirbel des Wales kontrastieren mit den feinen Knöchelchen der zwei seitlichen Flipper... (mehr)
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Die Zigarrenkiste als Münzpappe
(Artikel des Schwäbischen Tagblatts vom 16.05.2007)
vorgefunden – vorgestellt (1)
„Deutsche Zentrale für Kriegslieferungen von Tabakfabrikaten“ steht auf der Oberseite der Münzpappe. Mit haltbarem Zwirn wurden zehn Münzen auf dem dicken Zigarrendeckel aufgenäht, von denen – wie unschwer am losen Faden zu erkennen - noch neun erhalten geblieben sind. Handschriftliche Bleistiftnotizen geben Auskunft über die Bezeichnung der Münzen, ihren Herkunftsort und den Preis. Das Objekt wurde 2003 von Dr. Lutz Ilisch in einem Münzkabinett in Köln für die Sammlungen der islamischen Numismatik erworben. (mehr)
  muenzpappe
  unilogo