Lippertsche Daktyliothek

18. Jahrhundert
Holz, Metall, Papier, Porzellanpaste
Institut der Klassischen Archäologie

Sammlungen

Die Universität Tübingen bewahrt in ihren 65 wissenschaftlichen Sammlungen einzigartige Schätze aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen.

Cover Sammlungsbroschuere

Broschüre »Sammlungen«


 
Das Museum der Universität MUT hat zudem eine Broschüre herausgegeben, in der die Sammlungen in Bild und Text vorgestellt werden. Sie können diese Broschüre kostenlos bestellen oder als PDF herunterladen:
 
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Booklet »Collections«



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Broschüre »Führungen und Kurse«


 
Das Museum der Universität MUT hat eine Broschüre herausgegeben, in der alle Führungen und Kurse für Jung und Alt vorgestellt werden. Sie können diese Broschüre kostenlos bestellen oder als PDF herunterladen:
 
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Hier finden Sie alle Sammlungen mit ihren Öffnungszeiten und Ansprechpartnern alphabetisch aufgelistet.

 

Illustration der Abgusssammlung

Die Sammlung von Gipsabgüssen, die das Institut für Klassische Archäologie seit Beginn des 19. Jahrhunderts aufbaute, zählt heute rund 370 Objekte. Die Abgüsse berühmter, zumeist lebensgroßer Statuen aus den unterschiedlichsten europäischen Museen, von Reliefs und Architekturfragmenten bieten einen faszinierenden Rundgang durch die antike Kunstgeschichte von den Anfängen bis in die römische Kaiserzeit. Zu den ältesten Gipsen der Sammlung gehört ein Abguss der 1506 in Rom gefundenen Laokoon-Gruppe, deren Marmor-Original heute im Vatikan steht. Besonders beeindruckende Abgüsse stellen auch der Diskuswerfer von Myron und die Nike von Samothrake (Bild) dar.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Kathrin Barbara Zimmer
kathrin-barbara.zimmer@uni-tuebingen.de | 07071-2972379

Internetauftritt

Illustration einer Sternuhr aus dem Sarg des Idi aus Assiut

Die Ägyptische Sammlung umfasst den Zeitraum von der ägyptischen Vorgeschichte um 5500 v. Chr. bis in die christliche Epoche im 7. Jahrhundert n. Chr. Sie umfasst Alltagsgegenstände und Artefakte des Jenseitsglaubens. Mit Keramik- und Steingefäßen, Bronzevotivgaben sowie Grabbeigaben repräsentiert die Sammlung ein eindrucksvolles Spektrum ägyptischer Denkmalkultur, die eine tiefgründige Einführung in das pharaonische Ägypten erlaubt. Zu den zugleich wissenschaftlichen und populären Höhepunkten zählen die Opferkammer des Seschemnefer aus Gizeh und der Sarg des Idi aus Assiut, dessen Deckel mit einer nur sehr selten überlieferten Sternuhr dekoriert ist.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Susanne Beck
sus.beck@uni-tuebingen.de | 07071-2976061

Internetauftritt

Illustration eines Keilschrifttexts

Die erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Sammlung von mesopotamischen Keilschrifttexten deckt den gesamten Bereich der altorientalischen Schriftentwicklung vom 3. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. ab. Über diesen langen Zeitraum hinweg lassen sich die allmählichen Veränderungen der Schriftzeichen verfolgen. Die Texte erlauben einen Einblick in unterschiedliche Gattungen des altorientalischen Schrifttums, so etwa Urkunden, Briefe, lexikalische Listen und Königsinschriften. Objekte der Kleinkunst, wie Originalsiegel und Repliken altorientalischer Plastiken und Reliefkunst, ergänzen die Sammlung. Eine Medaille erinnert an Georg Friedrich Grotefend, einen der frühen Pioniere der Altorientalistik und ersten Teilentzifferer der Keilschrift.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustos
Prof. Dr. Andreas Fuchs
andreas.fuchs@uni-tuebingen.de | 07071-2976758

Internetauftritt

Illustration eines Querschnitts durch den menschlichen Schädel

Die Sammlung dient in erster Linie der medizinischen und zahnmedizinischen Ausbildung. Sie enthält neben historischen Apparaten, wie etwa dem Mikroskop der Berliner Firma Bénèche & Wasserlein (1850), eine Reihe anatomischer und embryologischer Modelle und Präparate. Aus mikroskopischen Schnitten rekonstruierte Wachsmodelle sollen die Entwicklung der einzelnen Organe im Embryo veranschaulichen. Höhepunkte der Sammlung sind das Wachsmodell einer präparierten Leiche der berühmten Pariser Werkstatt Tramond (um 1888) sowie die historische Schädelsammlung nach Franz Joseph Gall (1758–1828). Die Sammlung befindet sich am Tübinger Österberg.

Adresse
Anatomische Sammlung | Anatomisches Institut (Alte Anatomie)
Österbergstraße 3, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 9 bis 17 Uhr

Ansprechpartner
Prof. Dr. Bernhard Hirt
bernhard.hirt@klinikum.uni-tuebingen.de | 07071-2973015

Internetauftritt

Archaeobotanik

Die Archäobotanische Sammlung des Instituts für Naturwissenschaftliche Archäologie (INA) wird seit den 1970er Jahren durch rezente Samen und Früchte aus botanischen Gärten und intensiven Sammlungsaktivitäten in Europa und im Vorderen Orient aufgebaut. Rund 6000 Pflanzenarten dienen vor allem Archäobotanikern zur Bestimmung von Pflanzenfunden aus archäologischen Ausgrabungen. Diese alten Objekte sind ebenfalls Teil der Sammlung. Dazu gehören Kultur- und Wildpflanzenfunde aus berühmten Orient-Grabungen, wie Troia (Türkei) und Qatna (Syrien), aber auch die Holzkohlen aus altsteinzeitlichen Höhlen Südwestdeutschlands, welche allesamt Aufschluss über die Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung des damaligen Menschen geben.

Adresse
Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie | AG Archäobotanik
Rümelinstraße 23, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
PD Dr. Simone Riehl
simone.riehl@uni-tuebingen.de | 07071-2978915

Tierschädel

Eine umfassende Sammlung von modernem Faunenvergleichsmaterial zu haben, ist für die archäozoologische Forschung und Lehre unerlässlich. Die Archäozoologische Sammlung in Tübingen ist eine der größten Sammlungen dieser Art in Europa. Die Sammlung beherbergt fast 1500 Säugetierskelette, die von der Größe einer Maus bis zu den Dimensionen eines Elefanten reichen. Zusätzlich dazu gibt es Skelette und Einzelknochen von etwa 800 Vögeln und 500 Fischen sowie Reptilien und Amphibien. Die Sammlung schließt autochthone Tierarten aus Europa, Afrika und der Arabischen Halbinsel mit ein. Zur Sammlung werden laufend neue Vergleichsobjekte hinzugefügt, die das Institut auch von zoologischen Gärten und Jägern erhält. Außerdem sind im Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie (INA) mehr als einhundert Einzelkollektionen vorhanden, die vom Altpaläolithikum bis ins Mittelalter datieren.

Adresse
Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie | AG Archäozoologie
Rümelinstraße 23, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Britt Starkovich
britt.starkovich@uni-tuebingen.de | 07071-2977133

Arno-Ruoff-Archiv

Das „Arno-Ruoff-Archiv“ besteht aus über 2000 Tonbandaufnahmen, die der Sprachwissenschaftler Arno Ruoff (1930–2010) seit den 1950er Jahren, anfangs zusammen mit Hermann Bausinger, im deutschsprachigen Südwesten durchgeführt hat. Bei den im Archiv gelagerten Aufnahmen handelt es sich um unvorbereitete freie Gespräche. Sie geben einen Einblick in das Alltagsleben der Menschen in Baden-Württemberg, Bayerisch-Schwaben, Vorarlberg und Liechtenstein von etwa 1880 bis 2000. Alle Aufnahmen liegen inzwischen als CD vor, und ein großer Teil ist auch schon verschriftlicht worden. Das Archiv dient der Lehre und Forschung. Auf Anfrage können einzelne Aufnahmen angehört und die Transkriptionen für Forschungsarbeiten eingesehen werden. Genauere Informationen zu den Aufnahmeorten findet man auf der Internetseite Tübinger Arbeitsstelle Sprache in Südwestdeutschland des Ludwig-Uhland-Instituts.

Adresse
Arno-Ruoff-Archiv | Tübinger Arbeitsstelle Sprache in Südwestdeutschland
Biesingerstraße 26, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Prof. Dr. Hubert Klausmann
hubert.klausmann@uni-tuebingen.de | 07071-2977308

Illustration einer Raumstation

In der Sammlung des Instituts für Astronomie und Astrophysik befindet sich der erste im Jahr 1752 erworbene Quadrant aus Gusseisen. Er wurde benutzt, um Sternpositionen zu bestimmen. Ebenso sind einhundert Jahre später erworbene Instrumente, etwa ein tragbares Passageinstrument oder ein parallaktisch montiertes Fernrohr, zu sehen, mit denen deutlich präzisere Messungen vorgenommen werden konnten. Von den neueren wissenschaftlichen Aktivitäten zeugen Instrumente, die im Institut ab Mitte der 1960er Jahre gebaut wurden. Diese Instrumente wurden für weltraumgestützte Teleskope entwickelt, gebaut und eingesetzt. Damit kann Strahlung von kosmischen Objekten beobachtet werden, die vom Erdboden aus nicht messbar ist.

Adresse
Institut für Astronomie und Astrophysik | Abteilung Astronomie und HEA
Sand 1, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Sammlungsbeauftragter
Dipl. Phys. Thomas Schanz
schanz@astro.uni-tuebingen.de | 07071-2975473

Illustration der augenärtztlichen Sammlung

Die Augenklinik beherbergt unter anderem 50 historische augenärztliche Untersuchungsgeräte. Die sehr seltenen Objekte stammen überwiegend aus der Zeit von 1890 bis 1910 und spiegeln die damalige Entwicklung der Ophtalmologie wider. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Augenheilkunde als eigenständiges und universitäres Fach. Diese Objekte dienen vor allem der Illustrierung und optischen Erklärung der Geschichte der ophthalmologischen Forschung, die in Tübingen im Forschungsbereich „Geschichte der Augenheilkunde“ beheimatet ist. Die Untersuchungsgeräte befinden sich in einer Vitrine im Treppenhaus der Universitäts-Augenklinik.

Adresse
Augenärztliche Sammlung | Universitäts-Augenklinik
Elfriede-Aulhorn-Straße 7, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8 bis 20 Uhr

Ansprechpartner
Prof. Dr. Jens Martin Rohrbach
martin.rohrbach@med.uni-tuebingen.de | 07071-2984008

alte Schriftzeichen

Die Sammlung des Biblisch-Archäologischen Instituts entstand 1960 mit der Institutsgründung. Sie umfasst etwa 430 Objekte, hauptsächlich antike Keramikgefäße, daneben auch Münzen, Siegel und Modelle. Die Objekte reichen von der Frühbronzezeit (ab 3500 v. Chr.) bis in die Spätantike. In mehreren Vitrinen sind die Sammlungsobjekte thematisch aufgearbeitet. So werden etwa Einblicke in die Lebenswelt der Israeliten des 1. Jahrtausends v. Chr. gegeben und exemplarisch die Entwicklung der Öllampen anschaulich gemacht.

Eine Besonderheit stellt die modellhafte Nachbildung einer 5000 Jahre alten Bestattung in einem Schachtgrab vom Toten Meer dar.

Adresse
Biblisch-Archäologische Sammlung | Biblisch-Archäologisches Institut
Liebermeisterstraße 14, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Ansprechpartner
Prof. Dr. Jens Kamlah
jens.kamlah@uni-tuebingen.de | 07071-2972879

Biochemische Gerätesammlung

Die Biochemische Gerätesammlung beherbergt historische Laborgeräte aus der Physiologischen Chemie, wie das Fach früher hieß. Zu den erhaltenen Objekten aus der Zeit des Schlosslabors (vor 1886) gehören unter anderem eine eiserne Retorte, mehrere Aufschlusstiegel und eine Balkenwaage. Aus der Zeit des Physiologisch-Chemischen Instituts in der Gmelinstraße (1886 bis 1964) stammen zum Beispiel Spezialinstrumente zur Hämoglobin-Forschung. Der größte Teil der Sammlung befindet sich im heutigen Interfakultären Institut für Biochemie (IFIB); eine Auswahl von bemerkenswerten Exponaten ist in der Dauerausstellung „Schlosslabor Tübingen – Wiege der Biochemie“ auf Schloss Hohentübingen zu sehen.

Adresse
Interfakultäres Institut für Biochemie IFIB
Hoppe-Seyler-Straße 4, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Ansprechpartner
Dr. Klaus Möschel
klaus.moeschel@uni-tuebingen.de | 07071-2973341

verschiedenfarbige Präparate

Die Präparatesammlung des ehemaligen Tübinger Physiologisch-Chemischen Instituts befindet sich am heutigen Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen IFIB. Ein Teil davon ist in der Daueraustellung „Schlosslabor Tübingen – Wiege der Biochemie“ auf Schloss Hohentübingen zu sehen. Die Objekte der Sammlung stammen überwiegend aus der Zeit zwischen 1886 und 1964, als das Institut in der Gmelinstraße untergebracht war. Zu den mehr als 30 Präparaten die vor 1886 noch im Schlosslabor entstanden, gehört auch ein eigenhändig beschriftetes Reagenzglas des Mediziners Friedrich Miescher, des Entdeckers der Nukleinsäure. Es enthält Nuklein aus Lachs-DNA und wurde um 1871 angefertigt.

Adresse
Interfakultäres Institut für Biochemie IFIB
Hoppe-Seyler-Straße 4, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Dr. Klaus Möschel
klaus.moeschel@uni-tuebingen.de | 07071-2973341

Illustration einer Strelizie (Papageienblume)

Unter den Sammlungen der Universität nimmt der Botanische Garten eine Sonderstellung ein, setzt sich sein Bestand doch ausnahmslos aus lebenden Sammlungs-„Objekten“ zusammen. Auf einer Fläche von zehn Hektar finden sich fast 10 000 Pflanzenarten aus aller Welt, deren natürliche Lebensbedingungen im Freiland und in den Gewächshäusern nachempfunden werden. Die Pflanzensammlungen des Botanischen Gartens sind nach geografischen, ökologischen und verwandtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert, ergänzt durch thematische Abteilungen wie Apotheker- und Bauerngarten sowie die Prachtstaudenbeete. Dabei lernt der Besucher nicht nur exotische Gewächse kennen, sondern auch die heimische, nicht minder spannende Pflanzenwelt. So bildet die Abteilung der Schwäbischen Alb die Vegetation in ihren typischen Gesellschaften ab. Im umfangreichen Alpinum bieten Hunderte Tonnen Steine und Felsen den an extreme Bedingungen angepassten Hochgebirgspflanzen einen geeigneten Standort. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt stellen die Rhododendren mit etwa 75 Zuchtformen und über 170 Wildarten dar. Ihnen werden im Taleinschnitt eines natürlichen Bachlaufes günstige Lebensbedingungen geboten. Die Systematische Abteilung erstreckt sich über Terrassen unterhalb des Tropicariums. In diesem Kernstück der studentischen Ausbildung werden die Familien der Blütenpflanzen nach ihren verwandtschaftlichen Beziehungen gezeigt. Oberhalb des Tübinger Nordrings findet sich zudem auf fünf Hektar das Arboretum, die systematisch gegliederte Gehölzsammlung des Botanischen Gartens. Die Gewächshausanlagen präsentieren auf über 3000 Quadrat-metern die subtropische und tropische Pflanzenwelt. Neben dem Regenwald im emblematischen Tropicarium zeigen sie die Vegetation der Wüsten, subtropischer Feuchtwälder und der Kanarischen Inseln. Nach seinen klassischen universitären Aufgaben von Forschung und Lehre versteht sich der Botanische Garten auch als Ort der Bildung, Begegnung und Erholung.

Adresse
Botanischer Garten Tübingen
Hartmeyerstraße 123, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 7.30 bis 16.45 Uhr (Gewächshäuser 8 bis 16.30 Uhr)
Wochenende und Feiertage, 8 bis 16.45 Uhr (Gewächshäuser 10 bis 16.30 Uhr)

Führungen
„Sonntags um Zwei“ (an jedem zweiten Sonntag eines Monats um 14 Uhr)
Gruppenführungen nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Alexandra Kehl
alexandra.kehl@botgarten.uni-tuebingen.de | 07071-2976161

Internetauftritt

Buchfaltkunst

Die Buchfalt-Sammlung Heidtmann des Museums der Universität Tübingen besteht aus mehreren Exemplaren aus dem Bereich der Folded Book Art. Bei diesem Spezialgebiet der Buchkunst werden die Bücher selbst ästhetische Objekte, indem ihre Seiten durch Faltungen kunstvoll verändert werden. Meist beziehen sich diese Faltungen auf den Inhalt der Bücher, die dabei selbst zu eigentümlichen Skulpturen werden. Es entstehen hierbei spannende Wechselwirkungen zwischen Funktion und Struktur. Als passionierter Künstler verwandelte der emeritierte Berliner Bibliothekswissenschaftler Prof. i. R. Dr. Frank Heidtmann somit sein Forschungsobjekt auch im engsten Wortsinn in Buchkunst. Das Falten von Gebrauchsbüchern wie Katalogen, Lexika, dicken Kommentaren und Romanen zu Buchobjekten ergibt eine ganz andere Sicht auf das Medium Buch, das sich nun in neuer ästhetischer Form präsentiert.

Adresse
Museum der Universität Tübingen MUT
Schulberg 2 | Pfleghof, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Ansprechpartner
Prof. Dr. Ernst Seidl
ernst.seidl@uni-tuebingen.de | 07071-2974134

veraltetes Computermodell

Im Wilhelm-Schickard-Institut konzentriert sich die Computersammlung auf die Dokumentation zweier Revolutionen in der Computertechnik: 1957 gründen Kenneth Olsen und Harlean Anderson die Firma DEC (Digital Equipment Corporation) mit dem Ziel, kleine Computer herzustellen, die für Büro und Labor ohne eigenes Bedienpersonal und ohne Klimatisierung geeignet waren. 1960 brachten sie ihre PDP 1 auf den Markt (Programmed Data Processor) und revolutionierten damit die Vorstellung von Computern. Statt riesiger Maschinen mit Preisen im Millionen-Dollar-Bereich zogen nun die PDPs in die Universitäten, Labore und Fabrikhallen ein. Bald darauf gab es Bedarf an Hobbycomputern: Apple, Tandy Radio Shack, Commodore und andere. Die Computersammlung zeigt einige Exponate aus der PC-Welt.

Adresse
Computersammlung | Wilhelm-Schickard-Institut
Sand 14, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 8 bis 20 Uhr

Ansprechpartner
Prof. em. Dr. Herbert Klaeren
klaeren@informatik.uni-tubingen.de | 07071-2978955

Internetauftritt

antike Vasen

Die zwischen 1890 und 1910 entstandene Sammlung gehört zur Abteilung Ethnologie des Asien-Orient-Instituts. Sie umfasst etwa 4000 Ethnographica, rund 2500 schwarz-weiße Glasplatten-Dias aus den Jahren 1890 – 1910 sowie rund 250 Aquarelle und Zeichnungen. Die Dauerausstellung im Fünfeckturm des Schlosses zeigt eine repräsentative Auswahl daraus, die die regionalen Schwerpunkte der Sammlung – Südsee und Amazonasgebiet – widerspiegelt. Zu den Highlights der Ausstellung gehören die abgebildeten Tongefäße der Shipibo-Conibos aus Peru ebenso wie aus Papua-Neuguinea stammende Tanzmasken. Auf die Präsentation wartet der Höhepunkt der Ethnologischen Sammlung, ein Wandpaneel – Poupou – mit Ahnendarstellung der Maoris aus Neuseeland, das bei der ersten Südseereise (1768–1771) von James Cook nach Europa kam. Wegen seiner Einmaligkeit ist es noch unter Verschluss.

Adresse
Ethnologische Sammlung | Fünfeckturm
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Volker Harms
volker.harms@uni-tuebingen.de | 07071-2972402

Internetauftritt

Illsutration alter Fotos

Die Fotosammlung des Instituts für Klassische Archäologie wurde im 20. Jahrhundert aufgebaut. Sie umfasst Aufnahmen antiker Stätten sowie Grabungsfotos, historisch gewordene, da inzwischen veränderte Ergänzungen antiker Skulpturen sowie Bilder von Antiken in Ausstellungsräumen des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Die umfangreiche Sammlung von Schwarz-Weiß-Aufnahmen bietet eine wichtige Ergänzung für Rundgänge und Führungen im Museum sowie für Lehre und Forschung, wobei zunehmend auch der ästhetische Eigenwert der Aufnahmen eine Rolle spielt.

Adresse
Fotosammlung Klassische Archäologie | Institut für Klassische Archäologie
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Kathrin Barbara Zimmer
kathrin-barbara.zimmer@uni-tuebingen.de | 07071-2972379

alte Fotobücher

Die Fotosammlung enthält – seit den 1920er Jahren – als größtes Konvolut das Archiv des Kunsthistorikers und Ordinarius Georg Weise (1888–1978). Inhaltlich ist es besonders mit dessen Forschungsinteressen zur spanischen und französischen Baukunst und Skulptur des Mittelalters verbunden, beinhaltet aber auch Fotos zur regionalen Kunstgeschichte Schwabens. Außerdem sind alte Fotografien nach Handzeichnungen und Gemälden alter Meister aus dem ehemaligen Besitz des Königlichen Kupferstichkabinetts Stuttgart und aus einzelnen privaten Stiftungen enthalten.

Adresse
Graphische Sammlung | Altbau der Universitätsbibliothek
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Anette Michels
graphische.sammlung@uni-tuebingen.de | 07071-2977058

Internetauftritt

Fundus Wissenschaftsgeschichte

Der Fundus Wissenschaftsgeschichte entstand vor allem dank des Engagements des Tübinger Biologen Priv.-Doz. Dr. Alfons Renz und besteht aus etwa 300 technischen Geräten und wissenschaftsgeschichtlich bedeutenden Instrumenten. Sie geben Zeugnis von der materiellen Kultur verschiedener naturwissenschaftlicher Disziplinen im Allgemeinen und dem Beitrag der Tübinger Forscher im Besonderen. Die ältesten, oft von Tübinger Universitätsmechanikern gebauten, Apparate stammen aus dem 19. Jahrhundert. Weiter umfasst die Sammlung Lehrmaterialien, mikroskopische Präparate und dazugehörige Dokumente.

Adresse
Museum der Universität Tübingen MUT | Depot
Auf dem Sand 5, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dr. Edgar Bierende
edgar.bierende@uni-tuebingen.de | 07071-2977481

Illustration eines Gemäldes

Die Gemäldesammlung besteht aus verschiedenen Vermächtnissen, wobei die größte und bedeutendste Stiftung die „Sammlung Kölle“ darstellt. Während mehrjähriger Aufenthalte in Rom und Paris trug der württembergische Diplomat Christoph Friedrich Karl von Kölle (1781–1848) über 50 Gemälde des 15. bis 19. Jahrhunderts zusammen. Nachdem König Wilhelm I. von Württemberg einen Ankauf abgelehnt hatte, vermachte der Sammler seine Gemälde im Jahre 1848 der Universität Tübingen. Es handelt sich um das einzige erhaltene Zeugnis privaten Sammlungswesens in Württemberg des 19. Jahrhunderts. Die Gemäldesammlung steht deshalb unter Landesdenkmalschutz. Ein Gemälde Lucas Cranachs d. Ä. ist als Dauerleihgabe in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen.

Adresse
Graphische Sammlung | Altbau der Universitätsbibliothek
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Anette Michels
graphische.sammlung@uni-tuebingen.de | 07071-2977058

Geoarchäologische Sammlung

Den Grundstock der Geoarchäologischen Sammlung bildet eine Spende des Geoarchäologen Paul Goldberg, der diese Sedimentproben über Jahrzehnte hinweg sammelte. Sie enthält mehr als 7000 Exemplare, inklusive Dünnschliffen, harzgebundenen Sedimentblockproben und Sedimentabgüssen aus archäologischen Schichten und Profilen. Dies macht die Sammlung zu einer der weltweit größten ihrer Art. Das Sammlungsmaterial stammt von allen bewohnten Kontinenten und aus nahezu allen Zeitabschnitten. Ergänzend zu den archäologischen Exponaten enthält die Sammlung eine große Anzahl an rezenten Sedimentreferenzen. Da viele der originalen Fundstellen und Profile nicht mehr vorhanden sind oder der Zugriff zu ihnen nicht mehr möglich ist, stellt die Sammlung einen unschätzbaren Wert für die Erforschung der menschlichen Vergangenheit und der Evolution unserer Spezies dar.

Adresse
Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie | AG Geoarchäologie
Rümelinstraße 23, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Jun.-Prof. Dr. Christopher Miller
christopher.miller@uni-tuebingen.de | 07071-2976511

Illustration einer alten Karte

Die Geographische Kartensammlung der Universität Tübingen ist sowohl eine historische Sammlung als auch eine Lehrsammlung. Die Bestände reichen demnach von aktuellen Kartensätzen weltweit bis zu historischen Raritäten des 19. Jahrhunderts. Ein Teil der Sammlung, deren Schwerpunkt im süddeutschen Raum liegt, konnte von der Technischen Universität Stuttgart übernommen werden. Anhand von altem Kartenmaterial kann die kulturelle, industrielle und ökologische Entwicklung einer Landschaft nachvollzogen werden. Historische Karten dokumentieren außerdem den jeweiligen Stand der Wissenschaft der Landvermessung und sind wichtige kulturelle Zeugnisse. Weitere Kovolute der Geographischen Kartensammlung sind die Wandkartensammlung, die Luftbildsammlung, die Flurkartensammlung, die Atlantensammlung und das Atlantenarchiv.

Adresse
Geographische Kartensammlung | Pedologie und Geomorphologie
Rümelinstraße 19–23 (Raum H601), 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Dr. Joachim Eberle
joachim.eberle@uni-tuebingen.de | 07071-2973943

Internetauftritt

Bild eines alten Studiensaales

Seit 1897 dient die Graphische Sammlung am Kunsthistorischen Institut als Lehr- und Kunstsammlung der praxis-orientierten Ausbildung von Studierenden und steht auch der kunstinteressierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Besucher können sich – nach Absprache – Originale im Studiensaal vorlegen lassen. Während des Semesters sind dort auch kleine thematische Ausstellungen zu sehen. Der Bestand umfasst Kunst auf Papier seit der Zeit um 1500 bis heute sowie wichtige private Stiftungen: die Sammlung Max Kade (New York), die Sammlung Rieth mit Künstlerselbstbildnissen, die Sammlung Heide und Wolfgang Voelter (Tübingen), die Stiftung der Druckgraphik des „Sprayers von Zürich“, Harald Naegeli, und Stiftungen der Tübinger Kunsthistorischen Gesellschaft e.V. zur Gegenwartskunst.

Adresse
Graphische Sammlung | Altbau der Universitätsbibliothek
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Während des Semesters: Mi, 11 bis 12 und 14 bis 17 Uhr
Sowie nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Anette Michels
graphische.sammlung@uni-tuebingen.de | 07071-2977058

Illustration von Herbarbelegen

Das Sammeln und Archivieren von Pflanzen und Pilzen hat in Tübingen eine über 200-jährige Geschichte. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts existierte eine botanische Sammlung im Schloss Hohentübingen. 1837 gründete Professor Hugo von Mohl das Herbarium Tubingense. Seit 1968/69 befindet sich das Herbarium Tubingense auf der Morgenstelle. Es beinhaltet weitere Sammlungen und Konvolute, wie die pharmakognostische Sammlung oder die sogenannte „Sammlung Gärtner“. Das Herbarium Tubingense (TUB) umfasst heute etwa eine halbe Million Pflanzen- und Pilzbelege aus verschiedenen Regionen der Welt. Unter diesen Pflanzensammlungen befindet sich umfangreiches Typusmaterial, das heißt Material zur Erstbeschreibung von Pflanzenbelegen.

Adresse
Herbarium Tubingense
Auf der Morgenstelle 1, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragte
Cornelia Dilger-Endrulat
herbarium@uni-tuebingen.de | 07071-2976943

Internetauftritt

Keramikscherben

Der Vergleich und die Analyse von Keramik bildet ein wichtiges Kriterium für die zeitliche, geographische und gesellschaftliche Einordnung vergangener Kulturen. Zahlreiche fundortlose Scherben der Sammlung Kley und nicht exakt zuweisbarer Ausschuss des damaligen Landesdenkmalamts Tübingen dienten als Grundstock der Keramiksammlung, die von der Abteilung für Archäologie des Mittelalters aufgebaut wurde. Im Wintersemester 2008/09 wurde die Sammlung im Rahmen einer Lehrveranstaltung geordnet und teilweise auch über das Internet zugänglich gemacht. Die Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Keramikobjekte in Südwestdeutschland von der Völkerwanderungszeit bis in die Frühe Neuzeit. Sie ist sowohl Tübinger Studierenden als auch Außenstehenden nach Terminvereinbarung zugänglich.

Adresse
Abteilung für Archäologie des Mittelalters | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Prof. Dr. Jörn Staecker
joern.staecker@uni-tuebingen.de | 07071-2978559

Landesmusikarchiv

Das Schwäbische Landesmusikarchiv (LMA) am Musikwissenschaftlichen Institut umfasst mit etwa dreißig geschlossenen Beständen aus Kirchengemeinden und ehemaligen Klöstern des heutigen Württembergs und Oberschwabens einen bedeutenden Schatz historischer Musikalien aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Werke von mehreren hundert Komponisten sind hier zu finden, darunter von Vertretern der Oberschwäbischen Klostermusik. Die Sammlung spiegelt als Ganzes ein geschlossenes Bild des schwäbischen und süddeutschen Musikerbes der Zeit und bietet im Einzelnen noch zahlreiche Entdeckungen, darunter mehrere Jahrgänge Kantaten von Georg Eberhard Duntz (gest. 1775), der in Stuttgart als Kapellknabe, Geiger und Kammermusiker wirkte, sowie Messkompositionen des Mannheimer Hofcellisten Anton Filz (gest. 1760).

Adresse
Landesmusikarchiv | Musikwissenschaftliches Institut
Schulberg 2 | Pfleghof, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Während des Semesters in regelmäßigen Abständen
Gruppenführungen nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragte
Dr. Christina Richter-Ibáñez
christina.richter-ibanez@uni-tuebingen.de | 07071-2974207

Illustration eines mathematischen Instruments

Das Mathematische Institut besitzt eine Sammlung aus Geräten und Instrumenten des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die für praktische Übungen in Geodäsie, Darstellender Geometrie, graphischen und numerischen Methoden eingesetzt wurden. Hierbei handelt es sich unter anderem um Theodolithen, Mess-Stangen, spezielle Zeichengeräte, Integrimeter und mechanische Rechenmaschinen. Bis etwa 1960 waren praktische Übungen in Geodäsie – auch im Gelände – und Darstellender Geometrie für das Lehramt mit Hauptfach Mathematik im Studienplan verbindlich vorgesehen.

Adresse
Mathematische Instrumentensammlung | Fachbereich Mathematik
Auf der Morgenstelle 10 (Gebäude C), 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dr. Lars Schneider
lars.schneider@uni-tuebingen.de | 07071-2972421

verschiedene mathematische Modelle

In der Mathematischen Modellsammlung sind etwa 250 geometrische Modelle, meist aus Gips, vereint. Auch Fadenmodelle und Modelle aus Pappe oder Draht gehören zum Bestand. Die meisten davon stammen aus der Zeit von etwa 1870 bis 1890. Die Sammlung wurde zu einem erheblichen Teil von Alexander Brill (1842–1935) aufgebaut, der von 1884 bis 1918 Ordinarius für Mathematik in Tübingen war. Zur Sammlung gehört ein Buch-Unikat mit Veröffentlichungen zu mathematisch besonders interessanten Modellen und mit historischen Katalogen von Modellverlagen. Ein Großteil der Modelle ist in einem Glasschrank im Mathematischen Institut ausgestellt. Zur Zeit (2016) wird eine Dauerausstellung zur Geschichte des Mathematischen Instituts (heute: Fachbereich Mathematik) erarbeitet.

Adresse
Mathematische Modellsammlung | Fachbereich Mathematik
Auf der Morgenstelle 10 (Gebäude C, 4. Obergeschoss), 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 6.30 bis 20 Uhr

Kustos
Dr. Lars Schneider
lars.schneider@uni-tuebingen.de | 07071-2972421

verschiedene DVDs

Die Sammlung der Mediathek des Zentrums für Medienkompetenz (ZFM) verfügt mit ihrem derzeitigen Bestand von fast 1500 Medien über ein umfassendes, international ausgerichtetes Angebot an Filmen aller Gattungen, Genres und Formate: die Auswahl reicht von den Klassikern über aktuelle Blockbuster, preisgekrönte Dokumentationen und Arthaus-Filme bis hin zu Animationswerken oder Fernsehserien. Die Filme liegen überwiegend auf DVD und Blu-ray vor und können vor Ort gesichtet werden. Universitätsangehörige erhalten die Medien bei Vorlage eines gültigen Ausweises zu Zwecken der Forschung und Lehre als Leihgabe. Auch auf das VHS-Archiv des ZFM, das über 14 000 Titel aus TV-Aufzeichnungen der vergangenen 40 Jahre umfasst und derzeit digitalisiert wird, kann auf Anfrage zugegriffen werden.

Adresse
Zentrum für Medienkompetenz | Mediathek
Wilhelmstraße 50 (Brechtbau), 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo, Mi und Fr, 14 bis 16 Uhr
Di und Do, 10 bis 12 Uhr

Sammlungsbeauftragte
Maristel Alves dos Santos M.A.
maristel.alves-dos-santos@uni-tuebingen.de | 07071-2975411

Internetauftritt

Medizinhistorische Instrumentensammlung

Die Medizinhistorische Instrumentensammlung besteht aus zwei Teilsammlungen. Zum einen aus der Praxis des Arztes Dr. Georg Kolb, der von 1934 bis 1964 in den Landkreisen Tübingen und Reutlingen praktiziert hat. In einer etwa 70 Jahre alten ledernen Arzttasche befinden sich dutzende historische medizinische Instrumente aus dem 20. Jahrhundert. Bei diesen Metallinstrumenten handelt es sich vor allem um Besteck für kleinere chirurgische Eingriffe. Auch alltägliche Gebrauchsgegenstände einer ländlichen Arztpraxis, die auf keine Fachrichtung spezialisiert war, finden sich in der Sammlung. Speziellere Werkzeuge, wie Trepanationsbestecke, bereichern die Kollektion. Ein eigenständiges aber ergänzendes Konvolut stellt die medizinische Sammlung des Allgemeinmediziners und ehemaligen Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Dr. Jörg G. Vogel dar, der in den 1960er Jahren in Tübingen studierte.

Adresse
Museum der Universität Tübingen MUT | Depot
Auf dem Sand 5, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dr. Edgar Bierende
edgar.bierende@uni-tuebingen.de | 07071-2977481

Oscillograph

Die Sammlung des Medizintechnischen Servicezentrums beherbergt verschiedene historische Apparaturen, die in den 1950er und 1960er Jahren im Universitätsklinikum zum Einsatz kamen. Der Schwerpunkt liegt auf Laborgeräten, EKG-Schreibern, Defibrillatoren, Blutzuckermessgeräten sowie Geräten aus der Infusionstechnik.

Adresse
MedizinTechnisches Servicezentrum | Abteilung C4
Otfried-Müller-Straße 4, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Roland Häußel
roland.haeussel@med.uni-tuebingen.de | 07071-2984150

Illustration eines Minerals

Die Mineralogische Sammlung präsentiert wichtige Mineralien, Erze sowie Edelsteine aus aller Welt und erläutert deren Bedeutung für das Verständnis des Systems Erde und für unser Leben. Im Ausstellungsraum hinter dem Lothar-Meyer-Bau werden in über 40 Vitrinen unter anderem folgende Themen vorgestellt: Die Vielfalt der Mineralien, Erze und deren Lagerstätten, Angewandte Mineralogie, Fluoreszenz, Mineraleigenschaften, Schmuck- und Edelsteine, Mineralstoffe und „Mineralwasser“ sowie Mineralien des täglichen Lebens. Bedeutende und seltene Meteoriten – überwiegend aus dem 19. Jahrhundert – verleihen der Sammlung einen großen historischen Wert und internationales Ansehen.

Adresse
Mineralogische Sammlung | Lothar-Meyer-Bau
Wilhelmstraße 56, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi und jeden letzten Sonntag im Monat, 15 bis 17 Uhr
Während der Semesterferien geschlossen

Kustos
Dr. Udo Neumann
udo.neumann@uni-tuebingen.de | 07071-2972600

Moulage Syphillis

Die Universitäts-Hautklinik in Tübingen beherbergt eine eigene Moulagensammlung. Im Jahr 1905 begann Paul Linser in Tübingen angehende Ärzte auszubilden. An solchen Wachsmodellen wurden viele Generationen geschult und geprüft. Meist handelt es sich um Wachsnachbildungen von erkrankten oder fehlgebildeten Hautpartien und Geschlechtsteilen, die Patienten naturgetreu nachempfunden wurden. Die heutige Sammlung besteht aus zwei Sammlungen: einer dermatologischen der Universitäts-Hautklinik und einer tropenmedizinischen des Deutschen Instituts für ärztliche Mission. Herausragende Objekte sind die Nachbildungen von heute selten gewordenen Krankheiten im Endstadium, wie etwa Lupus und Syphilis, Pest und Pocken.

Adresse
Universitäts-Hautklinik
Liebermeisterstraße 25, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Prof. Dr. Martin Röcken
martin.roecken@med.uni-tuebingen.de | 07071-2984574
Prof. Dr. Anke Strölin
anke.stroelin@med.uni-tuebingen.de | 07071-2985763

Illustration eine antiken Goldmünze

Der Begründer der schwäbischen Volkskunde Ernst Meier (1813–1866), Tübinger Professor für orientalische Sprachen, sammelte arabische Münzen, die nach seinem Tod von der Universität aufgekauft wurden. Durch den Erwerb der Sammlung Stephen Album 1988, durch Schenkungen und die Gründung der Forschungsstelle für Islamische Numismatik wurde aus diesem Grundstock eine der vier weltweit größten und wichtigsten Sammlungen islamischer Münzen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Über 75 000 Prägungen aus dem Raum von Spanien bis Afghanistan bieten ein Archiv der Herrschafts-, Religions- und Wirtschaftsgeschichte. Gemeinsam mit der Münzsammlung der Klassischen Archäologie bildet die Münzsammlung der Universität Tübingen die beste und umfangreichste Universitätsmünzsammlung in Deutschland.

Adresse
Forschungsstelle für Islamische Numismatik Tübingen FINT
Wilhelmstraße 113, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Lutz Ilisch
lutz.ilisch@uni-tuebingen.de | 07071-2975208

Internetauftritt

Abbildung einer antiken Silbermünze

Die Münzsammlung, deren Wurzeln ins Jahr 1798 zurückreichen, zählt heute mit gut 20 000 Objekten zu den größten und bedeutendsten Universitätssammlungen ihrer Art in Deutschland. Den Schwerpunkt bilden etwa 8000 antike griechische und 6000 römische Münzen, hinzu kommen 2000 mittelalterliche und neuzeitliche Münzen sowie 3000 Medaillen. Besonders schöne Stücke sind eine Silbermünze der Siedlung Kaulonia (Bild) in Unteritalien oder die berühmte Athener Tetradrachme aus der Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. Gemeinsam mit der Münzsammlung der Islamischen Numismatik bildet die Münzsammlung der Universität Tübingen die beste und umfangreichste Universitätsmünzsammlung in Deutschland.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Stefan Krmnicek
stefan.krmnicek@uni-tuebingen.de | 07071-2974369

Internetauftritt

Abbildung eines Musikinstrumentes

Dem Musikwissenschaftlichen Institut wurde 1999 von Dr. h.c. Karl Ventzke (1933–2005) eine Sammlung historischer Blasinstrumente gestiftet. Im Mai 2000 eröffnet und beständig erweitert, umfasst sie etwa 200 Instrumente. Damit verfügt das Institut über eine der bedeutendsten Instrumentensammlungen deutscher Universitäten. Schwerpunkte sind die Blasinstrumente des Symphonie-Orchesters Ende des 19. Jahrhunderts, die Entwicklung der Querflöte von 1800–1925, „Fagott“ und „Basson“ von Savary (1824) bis Heckel (etwa 1910), Oboen, Klarinetten, Saxophone, Hörner, Trompeten, Posaunen. Die Sammlung dokumentiert die stürmische technische Entwicklung im Instrumentenbau des 19. Jahrhunderts. Sie wartet mit spektakulären Objekten wie dem frühen Heckelphon Nr. 18, einem Tarogato, einem „Stuttgarter Fagott“ oder einer Alt-Querflöte aus Theobald Boehms eigener Werkstatt auf.

Adresse
Musikinstrumentensammlung | Musikwissenschaftliches Institut
Schulberg 2 | Pfleghof, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Führungen
Nach Vereinbarung

Kustodin
Prof. i.K. Dr. Inga Behrendt
inga.behrendt@uni-tuebingen.de | 07071-2974021

Neonatologische Sammlung

Jahrhundertelang wurden Kinder als „kleine Erwachsene“ behandelt, ehe sich vor 120 Jahren eine fundierte Kindermedizin, die Pädiatrie, entwickelte. Doch erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Neonatologie, die sich mit der Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen befasst, eine rasante Entwicklung. So hat die Einführung bestimmter Techniken und Technologien, die an entsprechende Geräte und Instrumente gebunden sind, dazu beigetragen, das Überleben und die Überlebensqualität spürbar zu verbessern. Starben 1960 noch 95 Prozent aller Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm, überleben heute mindestens 95 Prozent dieser Kinder, die auf die Welt kommen, bevor sie dafür bereit sind. Seit 2001 besteht eine Sammlung, die diese Entwicklung der Neonatologie von den späten 1960er Jahren bis heute in den benutzten Geräten und Instrumenten dokumentiert.

Adresse
Klinik für Kinder-und Jugendmedizin | Neonatologie
Calwerstraße 7 und Hoppe-Seyler-Straße 6, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Sammlungsbeauftragter
Dr. Wolfgang Buchenau
wolfgang.buchenau@med.uni-tuebingen.de | 07071-2984793

Statue

Die Sammlung antiker Originale, deren Anfänge bis ins Jahr 1798 zurückreichen, umfasst heute etwa 10 000 Objekte aus dem Mittelmeerraum. Den größten Teil bilden Tongefäße, Kleinbronzen und Terrakotten vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. Die meisten Stücke entstammen bürgerlichen Sammlungen, daneben vermehrten institutseigene Grabungen den Bestand. Berühmtestes Stück ist der „Tübinger Waffenläufer“ (Bild), die Bronzestatuette eines olympischen Läufers in Startposition, die um 490/80 v. Chr. entstanden ist. Obwohl die Ursprünge des Waffenlaufs in der militärischen Ausbildung lagen, waren die Läufer zivile Sportler.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Kathrin Barbara Zimmer
kathrin-barbara.zimmer@uni-tuebingen.de | 07071-2972379

Illustration von Schädeln

Der Objektbestand ist in erster Linie als Forschungssammlung aufgebaut, wird jedoch auch für die Lehre genutzt. Er umfasst neben einer umfangreichen Sammlung menschlicher Fossilabgüsse auch die Skelettreste von rund 10 000 Individuen vom Paläolithikum bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, vorwiegend aus Baden-Württemberg. Zu den seltenen Stücken gehören Funde aus der Steinzeit wie zum Beispiel das Schädelnest aus dem Hohlenstein-Stadel, der Ausguss einer Pestleiche aus der Zeit zwischen 1275 und 1550 vom Innenraum der Kirche St. Dionysius in Esslingen und eine Sammlung ägyptischer Mumien. Eine kleine Ausstellung von Exponaten aus Bereichen der Anatomie und krankheitsbedingter Veränderungen an Knochen dient der Ausbildung von Studierenden. Aktuell werden die Bestände der Sammlung mit Hilfe von 3-D-Scannern und CT-Scans digitalisiert.

Adresse
Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie | AG Paläoanthropologie
Rümelinstraße 23, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustos
Michael Francken M.A.
michael.francken@uni-tuebingen.de | 07071-2976514

Illustration eines Fossils

Die Paläontologische Sammlung der Universität Tübingen entstand im frühen 18. Jahrhundert als Forschungs- und Lehrsammlung. Bis heute ist es das vorrangige Ziel, der internationalen Wissenschaft Zugang zu oft einmaligem Material zu gewähren. Darüber hinaus fühlt sich die Paläontologische Sammlung der Lehre verpflichtet, um den Studierenden den Umgang mit Fossilfunden näherzubringen. Sie bietet nicht zuletzt auch den Fundus für zahlreiche wissenschaftliche Studienarbeiten. Um die erdgeschichtliche Vergangenheit einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, sind herausragende, teils einmalige Funde im Museum frei zugänglich präsentiert.

Adresse
Paläontologische Sammlung | Fachbereich Geowissenschaften
Sigwartstraße 10, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 9 bis 17 Uhr

Führungen
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Ingmar Werneburg
ingmar.werneburg@senckenberg.de | 07071-2973068

Internetauftritt

in Formalin fixierter Fötus

Die Allgemeine Pathologie hat eine große Bedeutung in der mittelbaren Krankenversorgung und stellt einen wesentlichen Bestandteil der Klinischen Medizin dar. Anhand unterschiedlicher Darstellungen von Geweben unter Zuhilfenahme verschiedener Färbetechniken können die Gewebsstrukturen sichtbar gemacht werden. Zusammen mit speziellen molekularpathologischen Methoden erfolgt die Diagnosestellung von Erkrankungen. Es werden dadurch aber auch prognostizierbare Aussagen gemacht, auf Grund derer eine auf den Patienten zugeschnittene, individuelle Therapie von den Kliniken durchgeführt werden kann. Die Pathologische Sammlung der Universität Tübingen besteht aus fast 40 in Formalin fixierten Exponaten. Sie stammen aus den Jahren 1950 bis 1980 und bestehen überwiegend aus Fehlbildungen von Föten und Uteri.

Adresse
Institut für Pathologie und Neuropathologie | Abteilung für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie
Liebermeisterstraße 8, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragte
OÄ Dr. Susanne Haen
susanne.haen@med.uni-tuebingen.de | 07071-2982994

Illustration eines alten Instruments

Das Physikalische Institut der Tübinger Universität verfügt über eine umfangreiche Lehrsammlung historischer Apparate und Geräte, wie zum Beispiel Messgeräte, Polarisationsapparate oder Beugungsgitter. Darunter befindet sich auch ein elektrostatischer Potentialmultiplikator nach Albert Einstein (1879–1955) aus dem Jahr 1910, der durch den damaligen Tübinger Institutsdirektor Fritz Paschen um 1920 erworben worden ist. Die Sammlung wird durch einen Briefwechsel zwischen dem Juristen und Altgermanisten Felix Genzmer (1878–1959) und dem Physiker Albert Einstein sowie durch eine kuriose Blechkatze mit angehängtem Miniaturfahrrad ergänzt. Dieses sogenannte „soziable Objekt“ fand in einem studentischen Examensritual Verwendung und spielte als solches bei der „Integration von Expertenteams“ bis in die frühen 1980er Jahre eine Rolle.

Adresse
Physikalische Sammlung | Physikalisches Institut
Auf der Morgenstelle 14, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Günter Lang
guenter.lang@uni-tuebingen.de | 07071-2972426

Waage

Die menschlichen Sinneseindrücke zeigen sich immer wieder als besonders trügerisch. Dass die Wahrnehmung von Dingen aus der Welt in den Fokus der Experimentalpsychologie rückt, liegt daher auf der Hand. Denn mit Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten erfährt der Mensch Informationen, die kognitiv weiterverarbeitet werden und KopfSachen entstehen lassen.
In der Dauerausstellung „Kopf|Sache“ werden historische Geräte und Tests aus der Psychologischen Sammlung präsentiert. Intelligenz- und Kompetenztests, optische Täuschungen, haptische Phänomene, die feinmechanische Arbeit und die Geschichte des Fachbereichs werden anschaulich erklärt.

Adresse
Psychologische Sammlung | Fachbereich Psychologie
Schleichstraße 4, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mo bis Fr, 9 bis 17 Uhr

Führungen
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung
museum@uni-tuebingen.de

Sammlungsbeauftragter
Stefan Ellsässer
stefan.ellsaesser@uni-tuebingen.de | 07071-2972980

Internetauftritt

Die Professorengalerie umfasst über 300 Porträts ehemaliger Rektoren, Kanzler, Professoren und anderer Funktionsträger der Universität Tübingen seit 1578 bis zur Gegenwart. Aufgrund der zeitlichen Geschlossenheit und ihres wissenschaftshistorischen Wertes steht die Sammlung unter Landesdenkmalschutz.

Die Professorengalerie ist dezentral in verschiedenen Gebäuden der Universität untergebracht. Größere Teile werden in den Senatsräumen der Neuen Aula und in den Fürstenzimmern im Schloss Hohentübingen präsentiert.

Adresse
Graphische Sammlung | Altbau der Universitätsbibliothek
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Anette Michels
graphische.sammlung@uni-tuebingen.de | 07071-2977058

Internetauftritt

Illustration einer Elfenbeinfigur

Die Sammlung der Älteren Urgeschichte beinhaltet bedeutende Funde vom Beginn der Menschheitsgeschichte. Einen besonderen Schwerpunkt stellen Objekte aus der Altsteinzeit dar, die in Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden wurden. Die 1931 unter Gustav Riek erfolgten Ausgrabungen haben aus 40 000 Jahre alten Schichten mehrere Elfenbeinfiguren erbracht, die zu den ältesten Kunstwerken der Welt zählen. Sie liefern die frühesten Belege essentieller Kulturtechniken des Menschen weltweit – für Kunst, Musik, Religion. Einen zweite Sammlungsschwerpunkt bilden die in den 1930er Jahren im heutigen Tansania gemachten Artefaktfunde von Ludwig Kohl-Larsen in der Mumba-Höhle. Teil der Kohl-Larsen-Funde sind auch bedeutende Homininenreste, wie der Oberkiefer eines Australopithecus afarensis (Garusi) und der weltweit älteste Menschenrest eines Homo sapiens (Eyasi).

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr | Do, 10 bis 19 Uhr
Kohl-Larsen-Sammlung: nach Vereinbarung

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
Prof. Dr. Harald Floss
harald.floss@uni-tuebingen.de | 07071-2978916

Schlenkgefäße

Die Sammlung zur Experimentalvorbereitung der Anorganischen Chemie besteht zum größten Teil aus Objekten, die von Wilhelm Schlenk verwendet wurden. Wilhelm Johann Schlenk (1879–1943) war ein deutscher Chemiker, der ab 1935 an der Universität Tübingen lehrte. Die in der Sammlung verwahrten Objekte sind stark durch die von Schlenk entwickelte sogenannte „Schlenktechnik“ geprägt. Sie kennzeichnet ein chemisches Arbeitsverfahren, mit dem luft- oder feuchtigkeitsempfindliche Substanzen unter Ausschluss von Luftsauerstoff und Luftfeuchtigkeit verarbeitet werden können. Bei Umbaumaßnahmen wurden einige alte Schlenkgefäße mit Substanzen aus der Zeit gefunden. Darüber hinaus besitzt die Experimentalvorbereitung der Anorganischen Chemie eine umfangreiche Sammlung an Chemikalien, die in historischen Glasflaschen aufbewahrt und ausgestellt werden.

Adresse
Institut für Anorganische Chemie
Auf der Morgenstelle 18, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Kustos
Tobias Grees
tobias.grees@uni-tuebingen.de | 07071-2975650

Figur aus alten Telefonen

Das Archiv der Alltagskulturen umfasst verschiedene Sammlungen des Instituts seit den 1930er Jahren. Dazu gehören Gebrauchsgegenstände des regionalen Alltags, politische Abzeichen, Bücher und Massenpresse, Kleidung, Masken und Wandschmuck, Ansichtskarten und Reklamebilder, Spielzeug und Filme, Fotos und Alben, autobiographische Texte und Akten zur Fachgeschichte. Hinzu kommen die Sammlungen des Fotoarchivs, der Diathek, des Zeitschriften- und des Erzählarchivs sowie das Archiv der ehemaligen Ausstellungs- und Studienprojekte.

Seit dem Ende der 1960er Jahre wurde der Sammelkanon der traditionellen Volkskunde (Brauchrequisiten, Hausmodelle, Trachten, Hafnerware) gezielt durch Produkte der Massenkultur ergänzt. Das Archiv dient der Lehre und Forschung, es verleiht Objekte an Ausstellungen und steht externen Wissenschaftlern offen.

Adresse
Archiv der Altagskulturen | Ludwig-Uhland-Institut
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Kustodin
Dr. Gesa Ingendahl
gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de | 07071-2975310

Handabdrücke

Diese verstörende Sammlung, die Hans Fleischhacker 1943 für seine Habilitation heranzog, besteht zu einem Großteil aus Hand-, Fuß- und Fingerabdrücken überwiegend jüdischer Insassen des Ghettos Litzmannstadt (Łódź, Polen). Der Rassenbiologe Fleischhacker wollte anhand dieser Bestände vermeintliche morphologische Unterschiede zwischen den Handflächen von Juden und Nichtjuden belegen. Es ist die einzige Sammlung ihrer Art und ermöglicht uns heute Einblicke in ein erschreckendes Kapitel der Wissenschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.

Adresse
Sammlung Ethik und Geschichte der Medizin | Bereich Geschichte der Medizin
Goethestraße 6, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Sammlungsbeauftragter
PD Dr. Henning Tümmers
henning.tuemmers@medizin.uni-tuebingen.de | 07071-2975216

Schlosskirche

Die Predigeranstalt der Evangelisch-Theologischen Fakultät hat seit ihrer Gründung 1815 ihren Sitz in der Schlosskirche im Schloss Hohentübingen. Der Theologieprofessor Jonathan Friedrich Bahnmaier bereitete in der Kapelle und Sakristei erstmals die Theologiekandidaten in einem neuartigen seminaristisch-konservatorischen Stil auf ihre Predigt-, Gottesdienst- und Unterrichtspraxis vor. An der Schnittstelle von Universität, Kirche und Gesellschaft sollte die „geistliche Poliklinik“ den angehenden Predigern und Religionslehrern eine umfassende praktisch-theologische Bildung vermitteln. Bis heute finden dort Lehrveranstaltungen des Instituts für Praktische Theologie statt. Die Sammlung der Evangelischen Predigeranstalt besteht aus Gemälden des 18. Jahrhunderts und liturgischem Gerät, das auch in Gottesdiensten genutzt wird.

Adresse
Evangelische Predigeranstalt | Schlosskirche
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich
Nur zu besonderen Anlässen geöffnet

Sammlungsbeauftragte
Prof. Dr. Gerald Kretzschmar
gerald.kretzschmar@uni-tuebingen.de | 07071-2973315
Dipl. theol. Christine Siegl
christine.siegl@uni-tuebingen.de | 07071-2978001



Die Lehrsammlung des Instituts wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Robert Rudolf Schmidt, damaliger Leiter des Urgeschichtlichen Forschungsinstituts, angelegt.
Bei der Auswahl der Sammlungsobjekte war die Ausbildung der Studierenden das wichtigste Kriterium. Daneben beherbergt die Sammlung auch einige Komplexe von überregionaler kulturgeschichtlicher Bedeutung. Sie werden in der Schausammlung gezeigt und unter forschungsgeschichtlichen Aspekten erläutert. Dabei handelt es sich vor allem um die Funde aus Ausgrabungen der jungsteinzeitlichen und spätbronzezeitlichen Feuchtbodensiedlungen am Federsee, die Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten“ sind. Außerdem werden die eisenzeitlichen befestigten Siedlungen Heuneburg an der oberen Donau und Heidengraben bei Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb präsentiert.

Adresse
Alte Kulturen | Sammlungen im Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Immer „Sonntags um 3“
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Jörg Petrasch
joerg.petrasch@uni-tuebingen.de | 07071-2975456

Internetauftritt

Sammlung Halbritter

Aus dem Nachlass des in Mühlhausen/Thüringen geborenen Tübinger Bildhauers, Zeichners und Graphikers Gerhard Richard Halbritter (1908–2002) übernahm das MUT im Jahr 2009 Tonmodelle und Abgussformen. Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Künstleroriginalen, so etwa von Entwürfen oder Modellen von Porträtreliefs von Repräsentanten und Wappen der Universität Tübingen. Zum Bestand gehören auch originale Negative von Fakultätsplaketten und Universitätsmedaillen von Künstlerhand. Halbritter wurde vor allem bekannt durch seine Totenmasken von Ernst Bloch oder auch den Mitgliedern der Roten Armee Fraktion (RAF) Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe.

Adresse
Museum der Universität Tübingen MUT | Depot
Auf dem Sand 5, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dr. Edgar Bierende
edgar.bierende@uni-tuebingen.de | 07071-2977481

turkmenischer Teppich

Die Sammlung Schmalzriedt umfasst 95 turkmenische Teppiche aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie stammen von den Turkmenenstämmen der Yomud und Tekke. Neben Teppichen beinhaltet die Sammlung unter anderem Taschen, Pferdedecken, Zelteingänge und lange Zeltbordüren. Von besonderem Interesse sind die Gewebe aufgrund ihrer Ornamentik, anhand derer sich die einzelnen Stücke jeweils regional und historisch sehr genau verorten lassen. Die Privatsammlung von Prof. Dr. Egidius Schmalzriedt wurde der Universität im Jahr 2010 aus seinem Nachlass gestiftet.

Adresse
Museum der Universität Tübingen MUT | Depot
Auf dem Sand 5, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Dr. Lutz Ilisch
lutz.ilisch@uni-tuebingen.de | 07071-2975208

Altes Fakultätssiegel

Das Universitätsarchiv verwahrt nicht nur archivalische Zeugnisse der Tübinger Universitätsgeschichte. Es besitzt auch ergänzende Sammlungen ganz unterschiedlicher Art wie Flugblätter der 1968er Studentenbewegung oder Studentica (Graphik, Silhouetten, Pfeifenköpfe, Bänder, Mützen) des 19. Jahrhunderts. Dabei reicht das Spektrum musealer Objekte von der frühneuzeitlichen Geldtruhe bis zur Eisernen Lunge aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Zu den Stücken von besonderem Rang zählen die Gründungsurkunden der Universität Tübingen aus dem Jahr 1477 und die Typare (Siegelstempel) der alten Universitäts- und Fakultätssiegel.

Adresse
Universitätsarchiv Tübingen
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Beratung und Auskünfte: Mo bis Fr 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Nutzung im Handschriftenlesesaal (Bonatzbau): Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr

Leitung
Dr. Regina Keyler
uat@uni-tuebingen.de | 07071-2972582

Internetauftritt

altes Schriftstück

Die Universitätsbibliothek erwirbt seit ihrer Gründung im ausgehenden 15. Jahrhundert Literatur aus allen Fachgebieten und hat heute einen Bestand von etwa vier Millionen Bänden. Von großem Wert sind die historischen Bestände wie Originalhandschriften aus Indien und dem Vorderen Orient, etwa 350 Manuskripte aus dem Mittelalter und 3000 aus der Neuzeit, 2200 Inkunabeln und fast 12 000 Drucke aus dem 16. Jahrhundert. Insgesamt umfasst der Rara-Bestand etwa 90 000 Bände, vornehmlich vor dem Jahr 1700 gedruckte Bücher, Erstausgaben oder andere kostbare Werke. Außerdem befinden sich in den Sammlungen der Universitätsbibliothek einzelne Fundus-Objekte, wie etwa Mobiliar aus der Bauzeit des Bonatzbaus (1910–1912). Darüber hinaus bewahrt die Universitätsbibliothek eine umfangreiche Schallplattensammlung und eine Kanonenkugel von der Belagerung des Schlosses Hohentübingen.

Adresse
Universitätsbibliothek | Abteilung Rara und Fundus
Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Handschriftenlesesaal (Bonatzbau)
Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr

Ansprechpartner
Dr. Wilfried Lagler
wilfried.lagler@ub.uni-tuebingen.de | 07071-2972834

Internetauftritt

Silberstatue

Der Silberschatz umfasst Tafelaufsätze, Prunkbecher, die Rektorkette und zwei Zepter der Gründungsfakultäten der Universität – der Artistenfakultät und der Theologischen Fakultät (1477 katholisch) – aus spätmittelalterlicher Zeit sowie den Rektoratsstab aus dem Jahr 1812. Die Objekte stellen bedeutende Zeugnisse der Repräsentationspraxis der Universität Tübingen dar. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zusätzliche Stücke aus Anlass von Jubiläen durch die Württembergische Herscherfamilie, begüterte private Gönner oder auch ehemalige Studierende gestiftet. Dazu gehört auch ein Deckelpokal (1915) der Gräfin von der Linden, einer Tante der ersten Studentin der Tübinger Universität (1892–1895). Die früheste Nachricht über Stiftungen findet sich in Archivalien aus dem Jahre 1550.

Adresse
Eberhard Karls Universität Tübingen| Neue Aula
Geschwister-Scholl-Platz, 72074 Tübingen

Öffnungszeiten
Keine Besichtigung möglich

Ansprechpartner
Prof. Dr. Ernst Seidl
ernst.seidl@uni-tuebingen.de | 07071-2974134

Schlosslabor

Die einstige Küche im Schloss Hohentübingen wurde im frühen 19. Jahrhundert zum ersten biochemischen Laboratorium umfunktioniert und ist heute ein herausragender Ort der Wissenschaftsgeschichte. Hier arbeitete ab 1818 der erste deutsche Biochemiker Carl Sigwart; hier erforschte und benannte Felix Hoppe-Seyler das Hämoglobin, und hier entdeckte Friedrich Miescher im Jahr 1869 die Nukleinsäure, den Grundstoff der Erbsubstanzen DNA und RNA. Dank der finanziellen Unterstützung des Tübinger Biopharma-Unternehmens CureVac richtete die Universität im historischen Raum des Schlosslabors im Jahr 2015 eine interaktive Dauerausstellung zur Geschichte der Biochemie in Tübingen ein. Im Zentrum der Präsentation steht das noch existierende Reagenzglas Friedrich Mieschers mit Nukleinsäure. Zu sehen sind außerdem historische Laborgeräte und Präparate.

Adresse
Schlosslabor | Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi bis So, 10 bis 17 Uhr
Do, 10 bis 19 Uhr

Führungen
Gruppen- und Schulführungen nach Vereinbarung

Ansprechpartnerin
Sigrid Schumacher
museum@uni-tuebingen.de | 07071-2977384

Internetauftritt

aufgereihte Zähne des Menschen

Die umfangreiche Sammlung des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK) ist im Erdgeschoss des Klinikgebäudes untergebracht. Sie enthält diverses zahnmedizinisches und zahntechnisches Instrumentarium, darunter Exponate aus den Gebieten der Chirurgie, der Zahnerhaltung, der Prothetik und der Röntgenologie.

Einige Exponate stammen aus dem 16. Jahrhundert. Als ausgesprochene Rarität ist ein Instrumentenkasten für Zahnextraktionen aus dem Besitz des Rottweiler Baders „Dr. Grausam“ aus dem 18. Jahrhundert zu werten. Zangen und Zahnschlüssel, die zum „Aushebeln“ von Schmerzen zum Einsatz kamen, verursachten meist erst einmal die selben. Um gezogene Zähne zu ersetzen, wurden teilweise die eigenen Zähne, oder wie oben abgebildet, Keramikzähne als Zahnersatz eingearbeitet.

Adresse
Zahnmedizinische Sammlung | Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Osianderstraße 2–8, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Derzeit ist keine Besichtigung möglich

Sammlungsbeauftragter
Dr. Andreas Prutscher ZA
andreas.prutscher@med.uni-tuebingen.de | 07071-2986185

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Skelett eines Wals

Der größte Teil der Sammlung wird auf der Morgenstelle, eine kleinere Schausammlung in der Sigwartstraße verwahrt. Letztere ist der Öffentlichkeit zugänglich. Im Obergeschoss befindet sich eine umfangreiche Präsentation sämtlicher Wirbeltiere und Insektengruppen Mitteleuropas, das Erdgeschoss widmet sich exotischen Tieren aus Afrika, Asien, Australien und Amerika. Die ältesten Präparate im Alter von rund 160 Jahren stammen zum Teil von Schenkungen des württembergischen Königshauses. Viele der ausgestellten Tiere sind mittlerweile ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Eine Besonderheit stellt auch die derzeit nicht zugängliche Sammlung von 32 gläsernen Lehrmodellen mariner Wirbelloser der Glasbläser Leopold (1822–1895) und Rudolph Blaschka (1857–1939) dar, von deren Arbeiten in Deutschland insgesamt nur noch gut 100 Exemplare existieren.

Adresse
Zoologische Schausammlung | Lehrstuhl für Vergleichende Zoologie
Sigwartstraße 3, 72076 Tübingen

Öffnungszeiten
Mi und Do, 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr

Führungen
„Sonntags um Zwei“ (an jedem zweiten Sonntag eines Monats um 14 Uhr)
Gruppenführungen nach Vereinbarung

Kustos
Dr. Erich Weber
erich.weber@uni-tuebingen.de | 07071-2972668

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