Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis
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- Die Ausstellung
- Abteilungen der Ausstellung
- Ausstellungsort Schloss Hohentübingen
- Publikation
- Führungen
- Führungen Rathausuhr
- Sonderführungen
- Stadtrundgänge
- Künstler-Kooperation
- Vorlesungsreihe
- Tübinger Himmels-Orte
- Kinofilmreihe
- Schulprogramm
- Workshops für Kinder
- Aktionen neue Sternwarte
- Schutz- und Museumsgebäude alte Sternwarte
- Künstler-Kooperation Philip Loersch
- Das MUT
- Die Sammlungen der Universität Tübingen
- Kontakt
- Sponsoren und Kooperationspartner
- Daten und Fakten
- Impressum
- english abstract
- Pressematerial
- Finissage
- Bildergalerie
Die Ausstellung
Die Ferne von Sonne, Mond und Sternen und die Weite des
Weltraums versetzen die Menschen gleichermaßen in Staunen,
wie sie ein Gefühl der Ehrfurcht, ja sogar des Unbehagens
hervorrufen können. Jenseits des reinen Betrachtens
und des Wunsches nach dem Verständnis der Himmelskörper
und -gesetze, woraus eine moderne wissenschaftliche
Astronomie erwachsen ist, wurden auch immer physikalische
Einflüsse und metaphysische Kräfte vom Himmel auf
den Menschen vermutet.
Die verschiedenen Ansätze der Himmelsbeobachtung, von
natur- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven über die
alltägliche und künstlerische Auseinandersetzung bis hin zu
religiösen Vorstellungen, spiegeln sich in den Tübinger wissenschaftlichen
Sammlungen wider. Deshalb widmet sich
das Museum der Universität Tübingen diesem Phänomen
mit seinem Jahresthema 2011.
ZEIT
15. April–3. Oktober 2011
ORT
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11, 72070 Tübingen
ÖFFNUNGSZEITEN
Im April: Mi, Fr–So 10–17 Uhr, Do 12–19 Uhr
Im Sommer: Mi, Fr–So 10–18 Uhr, Do 12–20 Uhr
EINTRITT
Erwachsene 5 Euro
Ermäßigt 3 Euro
FÜHRUNGEN
Sonntags 15 Uhr, donnerstags 18 Uhr u. n. Vereinbarung
Abteilungen der Ausstellung
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URKNALL
Am Anfang der Ausstellung steht auch
der Anbeginn des Universums: Der
Künstler Philip Loersch schuf das einzige
Exponat dieser Abteilung: Luzidizi.
Es erinnert stark an den Prozess der
eruptiven Entstehung des Alls. |
ORIENTIERUNG
Orientierung ist die Ausrichtung an
einem Bezugssystem aus relativen Fixpunkten
in Abhängigkeit von der Zeit.
Wo sie verloren geht, verliert sich der
Mensch – im Dies- und im Jenseits. |
HIMMELSBILD I
Seit jeher machte sich der Mensch sein
Bild vom unerreichbaren Fernen. Mit
der Frühen Neuzeit erreichten Himmelsdarstellungen
immer mehr Menschen
und fingen die Faszination des
Himmels auf uns ein. |
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TÜBINGER ASTRONOMIE
Vor 500 Jahren, 1511, konstruierte
Johannes Stöffler seine berühmte astronomische
Uhr am Tübinger Rathaus.
Anlässlich dieses Jubiläums stellen wir
in der Ausstellung die Tübinger Astronomen
und ihr Wirken vor. |
BOHNENBERGER
Der Tübinger Astronom erfand vor 200
Jahren das Gyroskop und revolutionierte
die Landvermessung, wofür er
auch den bis heute gültigen Nullpunkt
der württembergischen Flurkarten im
nordöstlichen Schlossturm fixierte. |
STANDPUNKT
Das Teleskop hat in der Frühen Neuzeit
die Wissenschaft und das gesamte Bild
vom Himmel revolutioniert. Seitdem
werden die Geräte immer präziser und
verändern ihren Standort von der Erde
bis ins Weltall. |
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HIMMELSBILD II
Heute ist mit Hilfe der modernen
Bildmedien das gesamte Wissen der
Menschheit über den Himmel für jeden
Interessierten anschaulich verfügbar.
Die Ausstellung bringt es Ihnen auch
durch das Stellarium näher. |
VORSTELLUNG
Der Blick in den Himmel beflügelt die
Fantasie, sei es im Glauben an einen
bevölkerten Götterhimmel oder in dem
Wunsch, die eigene Zukunft anhand
der Sterne vorhersagen zu können. |
MOND
Der Erdtrabant ist einziges Motiv des
Mondgemäldes und der Lichtdrucke
von Julius Grimm. Ergänzt wird dieses
singuläre Ensemble von Grimms Teleskop,
seinem Portrait sowie durch
Mondgestein. |
Das Jahresthema 2011 des Museums der Universität
Tübingen MUT entwickelte sich in enger Zusammenarbeit
mit dem Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität
sowie der Astronomischen Vereinigung Tübingen
e. V. Weitere Kooperationspartner sind der Künstlerbund
Tübingen e. V., die Vereinigten Lichtspiele Tübingen, der
Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, die Universitätsstadt
Tübingen, das Institut für Photogrammetrie und das deutsche
Sofia Institut der Universität Stuttgart.
Ausstellungsort Schloss Hohentübingen
Das Schloss Hohentübingen geht auf eine Gründung
des 11. Jahrhunderts zurück. Seine heutige Erscheinung
stammt überwiegend aus dem 16./17. Jahrhundert. Es war
seit 1752 nicht nur Standort der ersten Tübinger Sternwarte,
sondern sein Nordostturm (re.) ist seit Johann Gottlieb
Bohnenberger zugleich Ausgangs- und Nullpunkt der württembergischen
Landvermessung.
Nach der Renovierung des Schlossgebäudes (1979–1994)
war es möglich, hier der Öffentlichkeit die teilweise bis ins
18. Jahrhundert zurückreichenden archäologischen und
kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität in
einem Museum zugänglich zu machen. Eröffnet wurde das
Museum 1997 im Ost- und Nordflügel, 1998 dann auch
im Fünfeckturm. Es bietet auf etwa 2000 m² rund 4600
Exponate.
Publikation
Zur Ausstellung Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis
erscheint ein gleichnamiger Begleitband mit
Beiträgen zur Geschichte der Himmelsbeobachtung aus unterschiedlichen
Perspektiven und mit zahlreichen farbigen
Abbildungen. Die Texte gingen aus einem vorbereitenden
wissenschaftlichen Symposion im Herbst 2010 hervor.
Symposion und Publikation wurden dankenswerterweise
finanziert von der Erika Völter Stiftung, Tübingen.
Bestellen Sie den Katalog (19,90 Euro)
unter 07071 2977384 oder museum@uni-tuebingen.de.
Führungen

Während der gesamten Laufzeit der Sonderausstellung
Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis werden
jeweils sonntags um 15 Uhr und donnerstags um 18 Uhr öffentliche Führungen angeboten.
Thematische Sonderführungen am Sonntag um 11 Uhr
ergänzen das Führungsprogramm.
Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Für Gruppen und Schulklassen können selbstverständlich
zu jedem Wunschtermin Führungen vereinbart werden.
Kontakt:
07071 2977384 und
museum@uni-tuebingen.de
Führungen Rathausuhr

Im 500. Jubiläumsjahr kann Johann Stöfflers astronomische
Uhr im historischen Dachstuhl des Tübinger
Rathauses von April bis Oktober besichtigt werden.
Führungen mit Erläuterung der Funktion der Uhr
finden jeweils am ersten Dienstag im Monat statt:
03.05./07.06./05.07./02.08./06.09./04.10.
Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr vor dem Rathauseingang.
Die Führungen sind kostenlos. Weitere
Termine können individuell vereinbart werden.
Kontakt:
07071 66117 und
boertzel.h-m@t-online.de
Sonderführungen

Für ausgewählte Gruppen und Anlässe bieten wir Ihnen
Sonderführungen in unserer Ausstellung durch den Leiter
des Museums, PD Dr. Ernst Seidl, an.
TERMINE
Di, 03.05., 18:30 Uhr: Verein der Freunde des Museums Schloss Hohentübingen e.V.
Do, 09.06., 17 Uhr: Tübinger Kunstgeschichtliche Gesellschaft e.V.
Fr, 24.06., 14 Uhr: Alumni-Tag der Universität
Fr, 01.07., 18 Uhr: Universitätsbund e.V.
Do, 07.07., 17 Uhr: Zentrale Verwaltung der Universität
Falls auch Sie mit einer Gruppe eine Sonderführung wünschen,
richten Sie Ihre Anfrage bitte an:
07071 2977384 und
museum@uni-tuebingen.de
Stadtrundgänge

Apian, Bohnenberger, Kepler, Mästlin, Schickard und Stöffler
sind nur einige der berühmten Astronomen Tübingens.
Entdecken Sie die interessantesten Orte der astronomischen
Stadtgeschichte per Stadtrundgang.
"Sieh auf zu den Sternen, gib Acht auf die Gasse." Auf den Spuren der Tübinger Astronomen
Führung: Dr. Helmut Eck
So, 01.05. um 11:00 Uhr
Do, 30.06. um 20:30 Uhr
Anmeldung: Bürger- und Verkehrsverein (Neckarbrücke)
07071 91360 und
mail@tuebingen-info.de
Künstler-Kooperation

Dieter Luz: Jungfrau, 2001-06, Collage (Asche, Röntgenbilder, Graphit), 110 x 225 cm
In enger Kooperation mit dem Künstlerbund Tübingen e.V.
zeigt das MUT eine ergänzende Sonderausstellung mit
aktuellen Positionen und Reflexionen von zeitgenössischen
Tübinger Künstlerinnen und Künstlern zum Thema Himmel.
Sie beleuchtet unterschiedlichste Aspekte von Sternbildern über Sternzeichen bis zu Wolkenformationen und Himmelsfarben.
Eröffnung der Kabinettausstellung am 30. Juni um 19 Uhr.
Wir laden Sie herzlich ein!
30. Juni bis 3. Oktober 2011, Schloss Hohentübingen, Burgsteige 11
Mi, Fr–So 10–18 Uhr, Do 12–20 Uhr
[EINLADUNG ALS PDF]
Vorlesungsreihe
Die Studium-Generale-Vorlesungsreihe an der Universität widmet
sich im Sommersemester 2011 dem MUT-Jahresthema Himmel
aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven.
Kupferbau, Hölderlinstraße 5, Hörsaal 21,
mittwochs um 20:15 Uhr, Eintritt frei
04.05.2011
Prof. Dr. Reinhold Rieger,
Evangelische Theologie, Universität Tübingen
Streit um den Himmel. Christliche Deutungen chinesischer Religion
im Zeitalter der Frühaufklärung
11.05.2011
Dr. Brigitte Löhr, Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft,
Universität Tübingen
Myriaden von Welten und unendliches Licht. Buddhistische Kosmologie
zwischen Realität, Vorstellung und Meditation
18.05.2011
Dr. Frank Köhler, Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft,
Universität Tübingen
Jenseits und Schicksalsmacht: Himmelsvorstellungen im Hinduismus
25.05.2011
Prof. Dr. Dr. h.c. Ivo Schneider,
Deutsches Museum und Universität der Bundeswehr, München
Ein Himmelsmodell für die Damen: Die "Unterhaltungen über
die Vielheit der Welten" des Herrn Bernard de Fontenelle
01.06.2011
Prof. Dr. Hermann Lichtenberger,
Evangelische Theologie, Universität Tübingen
Der biblische Himmel und seine Bewohner
08.06.2011
Dr. Friedrich Seck, Tübingen
Zwei Tübinger Astronomen: Johannes Kepler und Wilhelm
Schickard
22.06.2011
Dr. Birgitta Coers, Kunstgeschichte, Universität Tübingen
" ... die Decke gleichsam aufzuheben." Himmelsbilder und
himmlische Visionen in der barocken Deckenmalerei [ENTFÄLLT]
29.06.2011
Prof. Dr. Klaus Werner,
Astronomie und Astrophysik, Universität Tübingen
Teleskope im All – dem Himmel entgegen
06.07.2011
Dr. Ralf Michael Fischer, Kunstgeschichte, Universität Tübingen
Der Weg zu den Sternen. Raumfahrt im Science-Fiction-Kino von
Méliès bis Kubrick
13.07.2011
Prof. Dr. Jörg Wagner, Deutsches Sofia Institut, Univ. Stuttgart
Die Maschine von Bohnenberger: Schwäbische Bescheidenheit
mit Weltgeltung
Tübinger Himmels-Orte

Kinofilmreihe
Das Kino Museum und das MUT präsentieren eine Kinofilmreihe
zum Thema Himmel im Rahmen des filmforums.
Termine: Montag bis Mittwoch, jeweils 18 Uhr,
Kino Museum, Am Stadtgraben 2, 07071 23355
Eintritt: € 5,50
30.05.–01.06.
Contact
USA 1997, Regie: Robert Zemeckis
06.–08.06.
Die Entdeckung des Himmels
NL 2001, Regie: Jeroen Krabbé
27.–29.06.
Die Fliegerkosmonauten
D 2007, Regie: Marian Kiss
04.–06.07. (Beginn: 17:30 Uhr, anschl. Vortrag Kupferbau)
2001: Odyssee im Weltraum
UK 1968, Regie: Stanley Kubrick
11.–13.07.
Moon
UK 2009, Regie: Duncan Jones
18.–20.07.
Space Tourists
CH 2009, Regie: Christian Frei
25.–27.07.
The Wild Blue Yonder
D 2005, Regie: Werner Herzog
Schulprogramm

Begleitend zur Ausstellung bieten wir ein Programm für
Schulkinder an. Neben thematischen Sonderführungen gibt
es ein Begleitheft zur Ausstellung, das sowohl zum Mitmachen
und Nachdenken als auch zur kreativen und kritischen
Auseinandersetzung mit der Ausstellung anregen soll.
Systematisch wird den SchülerInnen ein Überblick über die
Abteilungen und die Objekte vermittelt.
Anhand von Aufgaben und Fragen in Bezug auf die vielfältigen
Exponate wird ein lehrreicher Rundgang ermöglicht,
der ein Panorama der Wunschbilder und Weltvorstellungen
quer durch die Zeit und die Kulturen eröffnet. Übrigens:
Im Museum können alle Kinder und Erwachsene an einem
Gewinnspiel teilnehmen.
Workshops für Kinder
ES WIRD GEBASTELT:
Leuchtender Sternenhimmel
Alter: 4-6 Jahre, 90 min, 70 Euro/Gruppe
Unser Sonnensystem
für Schulkinder ab 7 Jahren, 2 Stunden, 80 Euro/Gruppe
Dein eigenes Sternzeichen
für Schulkinder ab 7 Jahren, 2 Stunden, 80 Euro/Gruppe
Die Workshopgebühren verstehen sich inklusive Eintritt,
zzgl. Materialkosten von 1 Euro pro Kind.
Kontakt:
07071 2977384 und museum@uni-tuebingen.de
Aktionen neue Sternwarte

STERNFÜHRUNGEN AM GROSSEN FERNROHR
mittwochs und samstags um 21 Uhr
16.04./20.04./27.04./30.04./04.05./07.05./11.05./
14.05./18.05./21.05./15.06.
SONNENFÜHRUNGEN AUF DER STERNWARTE
sonntags um 11 Uhr, 22.05./05.06./12.06.
SONNTAGSMATINÉEN IN DER AUSSTELLUNG
sonntags um 11 Uhr
Führungen: Dipl.-Geol. Jürgen Kost / StDir Roland Müller
08.05./17.07. Astronomen-Rendezvous auf dem Mond
15.05./03.07. Bohnenberger. Astronom und Kartograph
26.06./10.07. 500 Jahre Astronomie in Tübingen
Astronomische Vereinigung e.V.
07071 81591 oder info@sternwarte-tuebingen.de
Schutz- und Museumsgebäude alte Sternwarte

Durch den schlechten Zustand des Gebäudes droht Tübingen
der Verlust eines wichtigen Teils seiner Astronomiegeschichte.
Das weltweit einmalige Ensemble aus historischem
Instrument und der dafür errichteten Sternwarte
muss wieder vereint werden. Aus diesem Grund entwarf
das Architekturbüro Bauer auf Initiative des Landesamtes
für Denkmalpflege ein Konzept für ein Schutz- und Museumsgebäude
mit Café. Das MUT stellt es hier zur Diskussion.
Der Entwurf sieht einen mit Messingblech ummantelten
gläsernen Gebäuderiegel vor, in dem das historische Messinstrument
an seinem Originalstandort präsentiert wird. Der Raum bietet Platz für weitere historische Instrumente
sowie für Multi-Media-Präsentationen. Das Café lässt Besucher
auf dem Schloss Hohentübingen verweilen.Bei Fragen wenden Sie sich an: bohnenberger-sternwarte@bauer-architektur.de
Künstler-Kooperation Philip Loersch

Der junge Berliner Künstler Philip Loersch wird in der Ausstellung
Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis auf
Schloss Hohentübingen sein Werk Luzidizi selbst installieren
und während der Laufzeit der Ausstellung eine weitere
Arbeit zum Thema Himmel schaffen. Diese Künstler-Kooperation konnte durch die Unterstützung
von Rolf Simon, Geschäftsführer Marabu GmbH & Co.
KG, und der Alfred Ritter GmbH & Co. KG
ermöglicht werden.
Das MUT
Die Eberhard Karls Universität Tübingen verfügt mit ihren
mehr als 530 Jahre alten Forschungs-, Lehr- und Schau-
Sammlungen über einen herausragenden wissenschaftsund
kulturgeschichtlichen Objektbestand. Diese außergewöhnlichen
Sammlungen zeichnen sich vor allem durch ihr
Alter, ihre Vielfalt und ihre bewahrte Vollständigkeit aus.
Das MUT fungiert dabei als Dachorganisation über alle
Sammlungen der Universität Tübingen.
Es ist eine universitäre Einrichtung, die es sich seit Oktober
2006 zur Aufgabe macht, die universitären Sammlungen
organisatorisch miteinander zu verbinden, zu unterstützen
und in wechselnden Ausstellungen die Wissenschafts- und
Kulturgeschichte der Universität interdisziplinär sichtbar
werden zu lassen.
Die Sammlungen der Universität Tübingen
Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie
Anatomische Lehrsammlung
Asservatensammlungen am Institut für Gerichtliche Medizin
Astrophysikalische Sammlung
Augenärztliche Geräte
Botanischer Garten mit Sammlungen
Computermuseum
Ethnologische Sammlung
Fundus Tübinger Wissenschaftsgeschichte
Gemäldesammlungen der Universität Tübingen
Graphische Sammlung und Fotoarchiv am Kunsthistorischen Institut
Herbarium Tubingense (TUB)
Mineralogische Schau- und Lehrsammlung
Modellsammlung des Mathematischen Instituts
Münzsammlung der Klassischen Archäologie
Münzsammlung der Forschungsstelle für islamische Numismatik
Musikinstrumentensammlung
Ophthalmologische Sammlung
Originalsammlung der Klassischen Archäologie
Osteologische Sammlung der Universität Tübingen
Paläontologische Forschungs-, Lehr- und Schausammlung
Pharmakognostische Sammlung
Physikalische Sammlung
Präparatesammlung des ehem. Physiologisch-chemischen Instituts
Psychologische Sammlung
Sammlung des Ägyptologischen Instituts
Sammlung des Altorientalischen Instituts
Sammlung des Biblisch-Archäologischen Instituts
Sammlung der Empirischen Kulturwissenschaft
Sammlungen der Universitätsbibliothek
Sammlungen der älteren Urgeschichte und Quartärökologie
Sammlungen der jüngeren Urgeschichte und Frühgeschichte
Sammlungen des Universitätsarchivs
Silberschatz der Universität Tübingen
Zahnärztliche Sammlung
Zoologische Schausammlung
Kontakt
Museum der Universität Tübingen
Wilhelmstraße 26
72074 Tübingen
07071 2974134 oder 2976439
museum@verwaltung.uni-tuebingen.de
Leitung
PD Dr. Ernst Seidl
Mitarbeiter
Dr. Philipp Aumann, Angela Bösl M.A., Christian Bornefeld,
Caroline Dieterich, Frank Duerr M.A., Sigrid Schumacher
Sponsoren und Kooperationspartner


Daten und Fakten
ÖFFNUNGSZEITEN
Mi, Fr–So 10–18 Uhr, Do 12–20 Uhr
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Sonntags 15 Uhr, donnerstags 18 Uhr und n. V.
EINTRITTSPREISE
Erwachsene 5 Euro
Ermäßigt 3 Euro
FÜHRUNGEN UND WORKSHOPS
Teilnahme öffentliche Führung 2 Euro
(60 Minuten, max. 25 Personen) + Eintritt
Gruppenführung Erwachsene 45 Euro
(60 Minuten, max. 25 Personen) + 2 Euro pP
Workshop für Kinder 70-80 Euro
(90-120 Minuten, max. 25 Personen)
Führung Schulklasse 30 Euro
(60 Minuten, max. 25 Personen) + 1 Euro pP
Stadtrundgänge 5,50 Euro
Führung Rathausuhr frei
Vorträge Kupferbau frei
Aktionen Sternwarte 2,50 Euro
Kinobesuch (Kino Museum "filmforum") 5,50 Euro
Impressum
VERANTWORTLICH
Ernst Seidl
GESTALTUNG
Frank Duerr
FOTOGRAFIEN
Friedhelm Albrecht
Wolfgang Gerber
Jan Koch
Jürgen Kost
Martin Schreier
Thomas Zachmann
ENTWURF ALTE STERNWARTE
Architekturbüro Bauer, Augsburg
KARTENGRUNDLAGE
Universitätsstadt Tübingen
© MUT 2011
english abstract
The exhibition
Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis
(The heavens – ideal and perception)
examines the different ways people have looked at phenomena
in the skies over their heads. It shows objects from
both Western and Eastern cultures, from Ancient Egypt to
the present day – and asks: what can be seen? And how
and why do scientists, technicians, historians, artists and
laymen interpret what they see?
This multidisciplinary perspective is representative of the
Museum der Universität Tübingen's work. As the umbrella
organisation of numerous long-standing research
collections at the University of Tübingen MUT is not only
committed to providing an institutional framework for
these collections. It especially seeks to unify these rich
historic and modern collections and thus to open up the
University's work to the public.
By unifying different approaches, MUT finds answers to
some "higher" questions. The exhibition examines contrasts
and analogies between the scientific sky and the
religious or mystical heaven. It elucidates how ways of
defining or imagining the sky and heaven have influenced
people's understanding of the world and of themselves.
What becomes apparent is the degree to which rationalization,
metaphysics and aesthetics have combined
throughout the ages to determine these processes.
Pressematerial
Das Ausstellungsplakat als PDF.
Die Broschüre zur Ausstellung als PDF.
Für die Anforderung von Pressemappen:
Schloss Hohentübingen
Burgsteige 11
72070 Tübingen
Sekretariat
Tel.: 07071/ 29 773 84
Fax: 07071/ 29 565 9
Email: museum@uni-tuebingen.de
FINISSAGE
Am 3. Oktober findet die Finissage des Jahresthemas statt. Der Künstler Philipp Loersch stellt sein Auftragswerk vor. Das MUT feiert 5jähriges Jubiläum. Die Gewinner des Preisrätsels werden bekannt gegeben. Es erwartet Sie ein feierlicher Ausklang. Wir laden Sie und Ihre Freunde recht herzlich ein.
Bildergalerie
Eröffnung "Künstler-Himmel" am 30. Juni 2011
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