Soor der Mundhöhle beim Kleinkind

um 1926
Wachsmoulage auf Holzunterlage
Zahnärztliche Sammlung der Zahnklinik Tübingen

Ausstellungen

Aktuell

Krankheit als Kunst(form)
Moulagen der Medizin

Sonderausstellung eines studentischen Praxisseminars vom 10. Juni bis 03. Oktober 2016 (verlängert)

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Schlosslabor Tübingen
Wiege der Biochemie

Dauerausstellung im Schloss Hohentübingen ab 6. November 2015

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Archiv

2016

Frido Hohberger

Kunst-Ausstellung in der Universitätsbibliothek und dem Studiensaal Graphische Sammlung vom 13. Mai bis 30. Juli 2016

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The Nucleus Project

Foto-Ausstellung im IFIB und an vielen anderen Orten in Tübingen vom 22. April bis 24. Juni 2016

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Ganz nah aber weit genug

Sonderausstellung im Schloss Hohentübingen vom 23. März bis 1. Mai 2016

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Hans Bayer / Thaddäus Troll
Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg

Ausstellung im Rittersaal des Schlosses Hohentübingen ab 30. Oktober 2015 verlängert bis 6. März 2016

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Fluch und Segen von Ressourcen
Forschung, Fakten und Klischees

Ausstellung im Kabinettraum des Schlosses Hohentübingen ab 16. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016

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2015

Forschung – Lehre – Unrecht.
Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus

Ausstellung im Rittersaal des Schlosses Hohentübingen ab 22. Mai bis 27. September 2015

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Wohin damit? Strandgut der Wissenschaft

Ausstellung im Kabinettraum des Schlosses Hohentübingen ab 17. Juli bis 27. September 2015

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In Fleischhackers Händen.
Tübinger Rassenforscher
in Łódź 1940–1942

Ausstellung im Kabinettraum des Schlosses Hohentübingen ab 24. April bis 28. Juni 2015

Eröffnung: 23. April 2015 um 17:00 Uhr

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Wissenschaftlerleben mit Kunst

Ausstellung im Kabinettraum des Schlosses Hohentübingen ab 7. November bis 15. Februar 2015

Das Ehepaar Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Voelter und Dr. Heide Voelter überließ 2011 seine Privatsammlung von rund 150 Druckgraphiken des 20. Jahrhunderts der Graphischen Sammlung am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen. Dabei handelt es sich vorwiegend um figürliche Kunst der 1970er und 1980er Jahre.

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Licht der Götter

Farbinstallation im Rittersaal von Serge Le Goff vom 6. Dezember bis zum 11. Januar

Die dunkle Jahreszeit, der Rittersaal mit seinen
antiken Skulpturen und die noch laufende Ausstellung
„Bunte Götter“ bieten den idealen Rahmen
für die Lichtinstallation „Licht der Götter“.

Bunte Götter

Vom 11. April 2014 bis zum 15. Januar 2015 lief die Ausstellung "Bunte Götter" im MUT | Alte Kulturen. Antike Statuen finden sich in allen großen Museen und dominieren zumeist die Ausstellungssäle im makellosen Weiß. Auch wenn Beschriftungen darauf hinweisen, dass die Figuren ursprünglich bemalt waren, nimmt der Besucher unweigerlich einen Eindruck mit, der von der weißen Marmoroberfläche entscheidend geprägt wird. Die Ausstellung "Bunte Götter" präsentierte in eindrücklicher Weise die Farbigkeit antiker Skulptur, deren Faszination sich kein Besucher entziehen kann.

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2014

Aufmacher

Vom 12.7.– 28.9. präsentierte die Sonderausstellung "Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften" spannende Schlagzeilen des 20. Jahrhunderts und blickt dabei hinter die Kulissen bekannter Massenmedien.
Aufmerksamkeit erregen und Interesse wecken das sind die beiden wichtigsten Aufgaben eines Aufmachers. Illustrierte nutzen diese sensationsreichen Eye-Catcher, um die Neugier der potentiellen Käufer zu steigern. Seien es skandalöse Bilder, motivierende Slogans oder emotionale Momentaufnahmen aktueller Ereignisse: Aufmacher wirken. Ob Spiegel, Stern, Brigitte, burda oder Bravo, sie alle haben einen unmittelbaren Bezug zum Zeitgeschehen. 
Zu sehen war eine Auswahl aus über 100 Aufmachern, die größtenteils aus der Zeitschriftensammlung des Ludwig-Uhland-Instituts stammen und durch Leihgaben und Ankäufe ergänzt wurden. Die Besucher hatten zudem die Möglichkeit, einen Audioguide zu nutzen. Dabei wurde über Kopfhörer vermittelt, welche Geschichten und bildrhetorische Strategien hinter den einzelnen Titelblättern stecken. Zusätzlich luden Interviews mit Chefredakteuren, Sammlern und Lesern im Medienbereich und eine Leseecke zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema ein.

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Diesseits - Jenseits - Abseits

Gestorben wird überall, bestattet jedoch ganz unterschiedlich! Der Übergang vom Leben zum Tod wird weltweit von Ritualen begleitet, die so zahlreich wie verschieden sind.
Die Sonderausstellung „Diesseits – Jenseits – Abseits: Bestattungsrituale weltweit“ von Studierenden der Ethnologie der Universität Tübingen präsentiert Einblicke in die kulturelle Vielfalt von Bestattungsritualen. Von mexikanischen Zuckerschädeln über chinesische Grabbeigaben bis hin zu einem Totenschiff aus Borneo werden Geschichten über die Vorstellungen und Auswirkungen von Sterben und Tod auf das Leben erzählt.
Die Ausstellung lädt den Besucher ein, scheinbar Vertrautes und ungewöhnliche Entdeckungen mit dem Thema Tod und Bestattung zu verbinden. Wagen Sie einen Brückenschlag zwischen eigenen und fremd anmutenden Vorstellungen – sehen Sie den Tod einmal mit anderen Augen!

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Täuschend echt

Bis zum 9. März läuft die Ausstellung "Täuschend echt" im MUT | Alte Kulturen. Was ist eine Fälschung, und welche Faktoren waren und sind noch heute ausschlaggebend dafür, dass Fälschungen von Antiken produziert und in Umlauf gebracht werden? Wie kommt es, dass mitunter jahrelang von Fachleuten die Echtheit eines Stücks angezweifelt wird, bis sie sich durch einen Neufund oder eine neue Analysemethode erweisen lässt? Wie gelangen Fälschungen in Museen und was geschieht dort mit ihnen? Die Ausstellung stellt Originale und Fälschungen zusammen und lässt den Besucher die Unterschiede erfahren.

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Nach den Sternen greifen

Vom 23. Januar bis 23. März 2014 präsentiert das Museum der Universität Tübingen MUT die Ausstellung „Nach den Sternen greifen – Vormoderne Astronomie und Astrologie zwischen Religion und Naturkunde" im Schloss Hohentübingen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg „Religiöses Wissen im vormodernen Europa“ erarbeitet und will zeigen, dass Astronomische Forschung und Religion sich im Mittelalter nicht ausschlossen.

Anhand von Zeitzeugnissen wie beispielsweise Drucken von Isaac Newton (1642–1727) und Johannes Kepler (1571–1630) wird veranschaulicht, dass christliche Glaubensinhalte durchaus dazu beitrugen, astronomische Erkenntnisse hervorzubringen. In thematischer Anknüpfung an die erfolgreiche Schau „Himmel. Wunschbild und Weltverständnis“ des Museums der Universität Tübingen MUT aus dem Jahr 2011 möchte das Graduiertenkolleg diese veränderte Fokussierung verdeutlichen und mit einigen der Forschungsfragen vertraut machen, die den Promotionsverbund an der Universität Tübingen beschäftigen.

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Alte Kulturen

Bild und Text / Text und Bild

Druckgraphik von 1550 bis 1990 aus eigenem Besitz

Die Bildüberlieferung der Druckgraphik hat seit der Frühen Neuzeit unterschiedliche Formen von Texten aufgenommen: als Beischrift und Widmung unter dem Bild oder auch teilweise integriert in die Bildkomposition. Auch ist der Gebrauch von Druckgraphiken durch Sammler oder die bewahrende Institution als handschriftliche Spur auf den Druckgraphiken oder deren Rückseiten lesbar.
Von Künstlern der Klassischen Moderne sind Werke von Ernst Ludwig Kirchner und Max Ernst zu sehen. Arbeiten von Erich Mansen, Ruth Biller und Anton Würth spiegeln Tendenzen der Gegenwartskunst. Die Ausstellung wurde mit Studierenden des Kunsthistorischen Instituts erarbeitet. (mehr)

Wie Schönes Wissen schafft

Vom 19. April bis 15. September war die Ausstellung "Wie Schönes Wissen schafft"im MUT | Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen zu sehen. Die Ausstellung zeigt, welche Aspekte der Ästhetik sich in der wissenschaftlichen Arbeit abbilden. Sie verdeutlicht dabei, wie Formen der Naturbeobachtung ästhetisch gelesen wurden, welche Bedeutung diese Ästhetik im Kontext der Forschung einnimmt, wie sehr bildgebende Verfahren die Forschung verändern oder auch, wie umgekehrt wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Produktion von Kunst Einfluss nehmen können. (mehr)

2013

KultOrte. Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens

Nofretete, Pyramiden, Mumien das sind Schlagwörter, die gemeinhin mit Ägypten in Verbindung gebracht und in Sonderausstellungen thematisiert werden. Doch die riesigen Tempelanlagen, die viele Ägypten-Touristen aus eigener Anschauung kennen, waren in Deutschland bislang noch nie Gegenstand einer Ausstellung.
Was ist in den Tempeln des alten Ägypten passiert? Was haben die Hieroglyphen und Bilder zu bedeuten, mit denen die Wände der Tempel so üppig bedeckt sind? Solche und andere Fragen beantwortet die Ausstellung mit mehr als 100 Exponaten.
Besonderes Highlight: Durch eine innovative Ausstellungsarchitektur wird die Raumwirkung eines Tempels erzielt. Die Besucher können dadurch den religiösen und mythischen Alltag eines Heiligtums im alten Ägypten direkt nachempfinden. (mehr)

Alte Kulturen

Kelten | Kalats | Tiguriner Archäologie am Heidengraben


Oberhalb von Bad Urach, auf der Vorderen Alb um Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben, erstreckt sich auf fast 17 Quadratkilometern eines der bedeutendsten archäologischen Geländedenkmäler Baden-Württembergs. Hier lag um 100 vor Christus das größte Oppidum auf dem europäischen Festland, eine befestigte spätkeltische Siedlung, deren mächtige Wehranlagen noch heute eindrucksvoll im Gelände erhalten sind. Noch einige Jahrhunderteälter sind die frühkeltischen Grabhügel beim Burrenhof. Zahlreiche neuere Untersuchungen und eine stattliche Zahl an Funden zeigen die keltische Besiedlung auf dem Heidengraben heute in neuem Licht. (mehr)

Alte Kulturen

Mind|Things – Kopf|Sache

Die Psychologische Sammlung des Museums der Universität Tübingen
ab 12. Juli 2012


Ab dem 12.07. ist die neue Dauerausstellung der Psychologischen Sammlung zu besichtigen. Instrumente, Apparate und Anschauungsobjekte aus den letzten 100 Jahren verdeutlichen in Verbindung mit Alltagsfragen psychologische Wunderdinge. (mehr)

Das andere Ägypten

Die Expedition Ernst von Sieglin nach Alexandria

ab 11. Mai 2012

Der Großteil der Antikensammlung, die sich heute in den
Sammlungen im Schloss Hohentübingen befindet, konnte
durch seine großzügigen finanziellen Zuwendungen erworben
werden. Seinem Leben und Wirken gilt daher die vom Institut
für Klassische Archäologie veranstaltete Ausstellung.

Alte Kulturen

Alte Kulturen

Wiedereröffnung der Sammlungen im Schloss Hohentübingen
ab 11. Mai 2012


Das gesamte Haus wird bis zum 10. Mai erneuert. Freuen Sie sich mit uns auf die neue Präsentation der Eiszeitfiguren, die Geschichte der Kelten und die Funde des UNESCO-Weltkulturerbes der Pfahlbauten.

Alte Kulturen

MenschMikrobe. Das Erbe Robert Kochs und die Infektionsforschung

25.01. bis 12.03.2012
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Entdeckungen

Höhepunkte der Landesarchäologie 2007 bis 2010

Die neuesten archäologischen Schätze Baden-Württembergs sind vom 1. Dezember bis 19. Februar im Museum der Universität Tübingen zu sehen. Von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter sind etwa 60000 Fundstellen bekannt, darunter einige von internationaler Bedeutung. Die Ausstellungsübernahme verdeutlicht die außerordentliche Reichhaltigkeit der archäologischen Fundlandschaft in Baden-Württemberg. Zu den Spitzenstücken der Schau gehören die spektakulären Neuentdeckungen wie die Blockbergung eines frühkeltischen Fürstinnengrabes aus der Nähe von Herbertingen, neue Details zum Löwenmenschen aus dem Hohlenstein Stadel im Lonetal, die mit reichen Beigaben versehenen bronzezeitlichen Gräber aus Radolfzell-Güttingen und die frühmittelalterlichen Grabfunde mit mediterranem Importgut aus Remseck-Pattonville.

01.12.2011 bis 19.02 2012
Mi-So 10-17, Do bis 19 Uhr

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Bemalte Steine

Das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb

Im Hohle Fels bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb haben Archäologen der Universität Tübingen in den Jahren 2009 und 2010 vier bemalte Steine ausgegraben. Sie stammen aus der späten Altsteinzeit und sind etwa 15.000 Jahre alt. Dies ist eine Sensation, denn damit markieren diese Funde das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb. Sie sind außerdem der Beleg für die älteste Tradition der Malerei in Mitteleuropa. Diese außergewöhnlichen Stücke sowie weitere vergleichbare Funde aus Höhlen der Schwäbischen Alb werden im Schloss Hohentübingen präsentiert. Das Thema der frühen Malerei steht dabei im Vordergrund.

10.11.2011-29.01.2012
Mi-So 10-17, Do bis 19 Uhr

Einladung als PDF

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William Gilpin (1724–1804)


Pittoreske Landschaften und Vorläufer
20.10.2011–3.2.2012, Bonatzbau

Die Ausstellung präsentiert im Studiensaal der Graphischen Sammlung zwanzig Druckgraphiken aus eigenem Besitz von William Gilpin und einigen Vorläufern der Landschaftskunst (Nicolas Poussin, Claude Lorrain) sowie von privaten Leihgebern. .

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Frauen, die forschen

Fotoausstellung im Hörsaalzentrum Morgenstelle
14. September bis 11. November 2011

Frauen, die forschen, sind nicht nur in Deutschland noch in der Minderheit. Die bekannte Fotografin Bettina Flitner porträtierte Naturwissenschaftlerinnen, die in wissenschaftlichen Spitzenfunktionen arbeiten. Die Fotoausstellung ist Teil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes des FrauenMediaTurm und wird in Tübingen in Kooperation mit dem Museum der Universität MUT gezeigt.

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Der Künstler-Himmel

Kabinettausstellung im Museum Schloss Hohentübingen
30. Juni bis 3. Oktober 2011

In enger Kooperation mit dem Künstlerbund Tübingen e.V. zeigt das MUT eine ergänzende Sonderausstellung mit aktuellen Positionen und Reflexionen von zeitgenössischen Tübinger Künstlerinnen und Künstlern zum Thema Himmel. Sie beleuchtet unterschiedlichste Aspekte von Sternbildern über Sternzeichen bis zu Wolkenformationen und Himmelsfarben.
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Alles Gute kommt von unten. Unser Umgang mit Ressourcen aus der Erde

Ausstellung in der Paläontologischen Sammlung
10. Juni bis 24. Juli 2011

In einem deutschlandweit einmaligen Pilotprojekt realisieren Studierende der Universität Tübingen eine Ausstellung zum menschlichen Umgang mit Ressourcen.
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Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis.

Ausstellung im Museum im Schloss Hohentübingen
15. April bis 3. Oktober 2011

Die Ferne von Sonne, Mond und Sternen und die Weite des Weltraums versetzen die Menschen gleichermaßen in Staunen, wie sie ein Gefühl der Ehrfurcht, ja sogar des Unbehagens hervorrufen können. Jenseits des reinen Betrachtens und des Wunsches nach dem Verständnis der Himmelskörper und -prozesse, woraus eine moderne wissenschaftliche Astronomie erwachsen ist, wurden auch immer physikalische Einflüsse und metaphysische Kräfte vom Himmel auf den Menschen vermutet.
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Unter "Menschfresser Leuthen". Zwei Perspektiven auf Brasilien: Reisebericht von Hans Staden (1557) und Vogelbilder von Raul Cassou (2000-2010)

Ausstellung im Museum im Schloss Hohentübingen
16.10. bis 28.11.2010

Im 16. Jahrhundert beschrieb der deutsche Landsknecht Hans Staden in Diensten der portugiesischen, später der spanischen Krone, eine fremde Welt mit eindrucksvollen, aber auch furchteinflößenden Menschen, Tieren und Pflanzen. 450 Jahre später beschäftigt sich der brasilianische Künstler Raul Cassou erneut mit der Natur seines Landes, indem er Vögel auf Treibholz malt. Das titelgebende Zitat aus Stadens Bericht und die Gegenüberstellung der beiden Perspektiven laden dazu ein, über die Kultur eines fernen Landes und unseren vielfach stark kolonialistischen Blick darauf zu reflektieren. Das Baden-Württembergische Brasilien-Zentrum der Universität Tübingen möchte der Wissenschaft und Öffentlichkeit Einblicke in die Kultur und Natur dieses Landes vermitteln.

Vom Schüler der Burse zum „Lehrer Deutschlands“. Philipp Melanchthon in Tübingen

Ausstellung im Tübinger Stadtmuseum 24. April - 18. Juli 2010

Die Ausstellung „Melanchthon in Tübingen“ zeigt das Bild der Universität Tübingen zu Anfang des 16. Jahrhunderts, eingebunden in die Stadt Tübingen und in das Herzogtum Württemberg. Vor diesem Hintergrund spürt sie der Frage nach, wie Melanchthon in seinen Tübinger Jahren geprägt wurde.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Begleitband, der erstmals Melanchthons Tübinger Zeit und Wirken näher beleuchtet. Eine begleitende Ringvorlesung an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Sommersemester 2010 befasst sich mit dem Reformator und seiner historischen Bedeutung.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Stadtmuseums Tübingen mit dem Museum der Universität Tübingen, der Evangelisch –Theologischen Fakultät und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard Karls Universität Tübingen.

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KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel

Das Jahresthema des MUT widmet sich 2009 dem "Körper" in seinen vielfältigen "Wissens-Formen".
30. Oktober bis 28. Februar

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Das Mammut vom Vogelherd.
Tübinger Funde der ältesten erhaltenen Kunstwerke

Eine Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT und des Instituts für Ur- und Frühgeschichte

12. bis 21. Dezember 2008 im Museum Schloss Hohentübingen

Das berühmte Mammut vom Vogelherd und andere Tübinger Funde der ältesten erhaltenen Kunstwerke sind vom 12. bis 21. Dezember in einer Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT und des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen.

Es ist 7,5 Gramm leicht, 3,7 Zentimeter klein, aber eine Sensation, denn es ist das älteste vollständig erhaltene Kunstwerk der Menschheit: Das Mammut vom Vogelherd. Die Skulptur wurde 2006 von Archäologen der Tübinger Ur- und Frühgeschichte gefunden, machte nach seiner erstmaligen Publikation weltweit Furore und ist nun in der Vorweihnachtszeit auch für die Öffentlichkeit im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen.

Vier weitere Funde aus Elfenbein, die ebenfalls etwa 35 000 Jahre alt sind, wurden 2006 in der Vogelherdhöhle auf der Schwäbischen Alb ausgegraben. Die spektakulären Kunstwerke aus der Eiszeit sind Spitzenstücke figürlicher Kunst. Bereits 1931 entdeckte der Tübinger Archäologe Gustav Riek die Höhle in Süddeutschland, deren Funde mit Hilfe moderner Technik in das Zeitalter des Aurignacien zu datieren sind. Das Aurignacien gilt als eine vorgeschichtliche Kulturstufe, in der erstmals der anatomisch moderne Mensch in Europa auftrat. Die ebenfalls neu entdeckte Löwenfigur ist 5,6 cm lang, hat einen langgezogenen Körper sowie einen nach vorne gereckten Hals und ist entlang der Rückenlinie mit etwa 30 fein eingeritzten Kreuzen verziert. Die weiteren Stücke sind zwar konzentrisch gebrochen, lassen jedoch durch die anmutige Gestalt und die dynamischen Schwünge der Figuren Schlüsse auf ihren kulturellen Kontext zu. Die neuen Funde demonstrieren die glänzende Kunstfertigkeit der eiszeitlichen Bewohner der Schwäbischen Alb und bekräftigen die Beobachtung, dass die älteste figürliche Kunst sowie die älteste Musik hoch entwickelt und von ausgeprägt ästhetischem Anspruch getragen war. Die Grabungen der Tübinger Forscher um Prof. Nicholas J. Conard werden bis 2009 fortgesetzt, haben aber bereits jetzt alle Erwartungen übertroffen.

Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter

Stadtmuseum Tübingen
12.04.08-06.07.08

Worte werden, so unwahrscheinlich es zunächst klingen mag, gesammelt. Dies geschieht nicht allein in der Dudenredaktion, sondern an vielen, oft kaum vermuteten Orten. Der „Wortschatz“ zeigt, wie das Wissen um die Wörter geschaffen, gespeichert und vermittelt wird.
Mit einem Schwerpunkt auf Tübingen und Südwestdeutschland präsentiert die Ausstellung Beispiele von privaten wie institutionalisierten Wörtersammlern. Viele auch heute noch gültige Vorhaben nahmen hier ihren Anfang.
Die Ausstellung konzentriert sich auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts: Eine Zeit, in der das Wissen der Welt gesammelt und neu vermessen wurde, eine Zeit, in der aber auch die Faszination für sprachliche Vielfalt und Differenz mit dem Wunsch nach Normierung weiterer Lebensbereiche einher ging. Zugleich widmet sich die Ausstellung der Materialität der Wortsammlungen und führt in die besondere Poesie der „Zettelwirtschaften“ ein.
„Wortschatz“ ist nicht allein eine historische Ausstellung: Sie gibt Ausblicke auf gegenwärtige Wörtersammlungen, sowohl des Alltags als auch der Wissenschaft und der Kunst. Wie die meisten Wortbewegungen in der Moderne lassen diese neben der Notwendigkeit einheitlicher Nomenklaturen und vereinfachter Kommunikation oft auch das Interesse für das Verschwindende erkennen.

Es werden faszinierende und nur selten ausgestellte Objekte präsentiert: Zettelkästen und Karten, Fragebögen und Wörterbücher, Etiketten und Einkaufszettel, Wortspiele, Liebesbriefchen und Spickzettel, kurz: private und öffentliche Aufschreibesysteme. Mehr zum Stadtmuseum Tübingen

Zur Vorbereitung des neuen Hauses und um das Projekt des Museums der Universität der Öffentlichkeit vorzustellen, wurde im Mai 2006 die Ausstellung " 38 Dinge. Schätze aus den natur- und kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität Tübingen" von Volker Harms, Gottfried Korff und Anette Michels kuratiert.